Samstag, 8. April 2017

Die richtigen Worte (Lane Hayes)

Hey ihr Lieben!

Gleich vorweg: Es tut mir leid, dass die Rezensionen in nächster Zeit nur in dieser gekürzten Fassung kommen werden. Aber ich dachte mir, lieber kurze Rezis als gar keine Rezis.
Und um euch dafür ein wenig zu entschädigen, dass die Rezis jetzt aussehen, wie sie eben aussehen, kann ich euch zumindest versprechen, dass in der nächsten Zeit erstmal jeden Samstag und jeden Mittwoch eine Rezension kommen wird.
Jetzt viel Spaß bei der Rezension.

Titel: Die richtigen Worte
Autor: Lane Hayes
Verlag: Dreamspinne Press
Seitenzahl: 235 Seiten
Beschreibung: Luke leidet noch immer unter einer gescheiterten Beziehung, möchte aber unbedingt wieder sein Leben in den Griff kriegen. Deshalb nimmt er den Auftrag des Profisportlers Michael an, dessen Haus zu renovieren. Dabei kommen sich die beiden zwar näher, jedoch müssten sie ein Leben im Verborgenen führen, um Michaels Karriere nicht zu gefährden.

Meine Meinung:

Ein, wie ich finde, sehr geniales Buch! Mir gefällt schon allein der Schreibstil richtig gut. Ich mag den Stil von Lane Hayes ja eh, aber hier wurde ich wieder einmal in meiner Meinung bestätigt. Ich finde, das Buch enthält eine ganz leichte Brise Humor, keine wirkliche Slapstickkomik, sondern einfach nur eine witzige Erzählweise, weil der Ich-Erzähler eben einfach alles so schön humorvoll rüberbringt. Teilweise gibt es auch witzige Gespräche, die aber nie künstlich wirken.
Ich mag es, dass der Hauptcharakter ein wenig paranoid ist und sich einfach über alles viel zu viele Gedanken macht, weil das zum einen witzig ist und zum anderen aber auch dafür sorgt, dass man sich selbst ein wenig mit ihm identifizieren kann. Mir ging es da echt so, weil ich wirklich genauso bin. Und ich finde, so was macht den Charakter dann einfach sehr menschlich und das gefällt mir unglaublich gut an diesem Buch.
Für mich hat das Buch genau die richtige Spur Drama. Man hat nicht das Gefühl, das etwas übertrieben wurde oder zusammengebastelt ist, um jetzt möglichst dramatisch zu sein, aber dennoch ist es spannend bis zum Ende – auch dann, wenn eigentlich nicht wirklich etwas passiert, weil eben einfach die Frage offen ist, wie sich ihre Beziehung nun entwickelt und was passieren wird, wenn es sich zu einer richtigen Beziehung entpuppt.
Hauptsächlich bezieht sich die Unsicherheit der Beziehung natürlich auf Michaels Profisportlerkarriere. Ich finde es schön, dass wieder einmal die Frage, ob ein Profisportler schwul sein darf, in einem Buch behandelt wird, allerdings finde ich, dass es noch etwas tiefer hätte gehen können. Dadurch, dass das Buch nicht aus Michaels Sicht ist, bekommt man eigentlich relativ wenig von dieser Seite der Geschichte mit. Es ist zwar so, dass es im Hintergrund allgegenwärtig ist und ihre Beziehung beeinflusst, aber einen wirklichen Sportroman kann man das Buch nicht nennen. Das ist natürlich für alle die schön, die vielleicht sonst vom Thema Sport abgeschreckt werden, aber wer einen Sportroman erwartet, könnte natürlich ein wenig enttäuscht sein, wenn Fußball dann eigentlich keine wirkliche Rolle spielt.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich auch mit viel mehr Sport gerechnet habe (und mich darauf gefreut habe, weil ich wirklich gerne Sportromane lese), aber nicht enttäuscht war, weil das Buch auch ohne Sport einfach toll ist.
Zu guter letzt, die Sexszenen: Es gibt welche und ich finde, sie sind auch echt schön dargestellt. Mehr kann man dazu eigentlich gar nicht sagen.
Für mich passt in diem Buch wirklich alles und ich kann es euch nur empfehlen. Wie schon gesagt, ist es kein Sportroman, aber egal, ob ihr das jetzt gut oder schade findet, lesenswert ist das Buch so oder so.

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