Mittwoch, 14. Dezember 2016

Gastrezension: Spritzgebäck (Alex Seinfriend)

Hi ihr Lieben!

Zumindest ein bisschen weihnachtliche Stimmung möchte ich natürlich trotz Blogpause auf dem Blog verbreiten und glücklicherweise habe ich ein paar liebe Leser, die mich dabei untersützt haben. Eine von ihnen, die liebe Mel, hat sich also die Mühe gemacht, für mich ein Buch zu lesen und zu rezensieren. Nochmals lieben Dank dafür! ♥
Bei dem Buch handelt es sich um Alex Seinfriends "Spritzgebäck". Dieses wurde bei Books on Demand veröfenffentlich, umfasst 233 Seiten und handelt von Student Tom, der einen Nebenjob als Weihnachtsmann in einem Kaufhaus nachgeht und dabei noch ein weiteres, seltsames Angebot erhält.


Beschreibung:

Kunststudent Tom arbeitet als Weihnachtsmann in einem Kaufhaus, was nicht gerade seinen Traumjob darstellt. Dabei trifft er allerdings auf Luca. Dieser ist ein Söhnchen aus reichem Hause und bietet ihm einen Job bei der Weihnachtsfeier der Firma seines Vaters an. Das ist allerdings nicht das einzige Interesse, dass Luca an Tom hegt und so kommt es immer wieder zu Fummelein, die Tom allerdings vor die Frage stellen, was er und Luca eigentlich für eine Beziehung haben.

Mels Meinung:

Die Story ist eine lustige und unterhaltsame Weihnachtsgeschichte, die gar nicht so viel mit Weihnachten zu tun hat. Vor allem setzt sie auf Humor und kann an der einen oder anderen Stelle durchaus zu Lachtränen führen. Wobei man sagen muss, dass man manche Dinge nicht so ernst nehmen kann, entweder, weil das Geschehen an sich übertrieben ist oder auch mal ein wenig unrealistisch daher kommt. Viel von dem, was beschrieben wird, würde im echten Leben wohl nur schwer funktionieren, aber der Geschichte zu liebe kann man sich durchauf einlassen.
Dazu tragen auch die Protagonisten bei, die beide recht quirlig sind, aber irgendwie doch  ganz gut zusammen passen. Natürlich muss man auch sagen, dass eine typtische Cinderella-Story ist, Junge mit wenig Geld, trifft auf Junge mit viel Geld... Gerade zur Weinachtszeit finde ich solche "Märchen" allerdigns ganz passend.
Die Geschichte geht durchaus recht schnell voran, es spielt sich alles innerhalb weniger Tage ab und ist deshalb vielleicht nicht ganz so glaubwürdig. Allerdings ist ja auch Weihnachten, das Fest der Liebe und da muss es ja auch keine hochkomplexe Story sein, sondern etwas, dass man einfach gemütlich unter dem Weihanchtsbaum lesen kann.
Obowhl das Buch recht lang ist (auch wenn der Kindle weniger Seiten anzeigt, als Amazon vorgibt), hätten manche Themen durchaus noch ausführlicher angesprochen werden können. Es gibt einige Punkte, die tatsächlich nur erwähnt werden, obwohl sie vielleicht ganz interessant gewesen und der Geschichte auch mehr Inhalt gegeben hätten. Das ist ein wenig schade, dann hätte man sie auch einfach weglassen können.
Schön wiederum ist, dass die Protagonisten sich innerhalb des Buches entwickeln und dazu lernen. Es ist immer schön, wenn ein gewisser Fortschritt zu erkennen ist und die Geschichte etwas bei den Charakteren bewirkt, statt nur plumpt erzählt zu werden.

Zielgruppe:

Das Buch ist zwar nicht perfekt, aber dennoch unterhaltsam und witzig. Wer ein kurzweiliges Leseerlebnis zur Weinachtszeit sucht, ist hier richtig. Definitiv macht das Buch richtig Spaß, wenn man auf Humor in Geschichten steht.

Ich möchte auch noch kurz etwas zu dem Buch sagen: Obwohl ich eigentlich nicht so auf Humor stehe und gerade solche abstrakten Situationen nicht leiden kann, habe ich das Buch ebenfalls auf der WuLi und hätte es wohl dieses Jahr selbst gelesen, wäre mehr Zeit gewesen.
Ich vertraue voll auf Mels Einschätzung, da wir eigentlich (fast) immer den gleichen Geschmack haben; was ihr hier also lest, würde wohl auch so ziemlich meiner Meinung entsprechen. Der einzige Unterschied ist, dass Mel mehr Humor verträgt als ich. :D Das nur, damit ihr wisst, wie ihr diese Rezension jetzt einschätzen könnt.
Jules :)

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