Mittwoch, 9. November 2016

Cowboy liebt Bär (Melanie Elberfeld) [Q]

Hi!

Heute gibt es die Rezension zu "Cowboy liebt Bär" von Melanie Elberfeld. Das Buch wird frei publiziert und umfasst 48 Seiten. Es handelt von Mike, der sich in einen Vater aus der Kindertagesstätte seiner Nichte verliebt hat.


Beschreibung:

Mike unterstützt seine Schwester mit deren Tochter gerne, seit er auf einen Vater in deren Kindertagesstätte aufmerksam geworden ist. Dieser ist nicht nur gutaussehend, sondern scheint Mike manchmal auch gewisse Zeichen zu geben. Dies allerdings schiebt Mike auf seine Einbildung, da er selbst nicht unbedingt dem Idealbild eines Mannes entspricht.

Meine Meinung:

Diese Geschichte hat mir an sich ganz gut gefallen. Sie fokussiert sich wirklich auf das Kennenlernen der beiden, so dass sie auch wirklich ausführlich wirkt. Heißt, es sind zwar wenig Seiten, aber weil ansonsten wirklich nicht viel erzählt wird, kommt es einen dann doch nicht durchgehetzt oder anders komisch vor.
Ich mag auch die Story selbst, also wie, wo und warum sie sich kennen lernen und aneinander herantasten. Es hat auch eine Prise Humor, die ich wirklich schön fand. Auch der Stil gefällt mir gut.
Vor allem mochte ich aber, dass die Protagonisten wirklich einen Charakter haben, der sich auf das Buch auswirkt und in die Geschichte einfließt – und der zum Glück auch wirklich komplett durch das Buch durchgezogen wird, so dass man nicht das Gefühl hat, die Charas machen eine 180°-Wendung.
Ich hätte mir vielleicht gewünscht, dass es noch eine letzte Szene gibt, in der man ein wenig mehr weiß, worauf es hinauslaufen wird. Man ahnt es zwar schon, aber man weiß nicht, ob es dann wirklich so funktionieren wird.
Denn auch wenn das Kennenlernen an sich gut gemacht ist, so ist es doch eine recht überstürzte Angelegenheit, bei der ich mir einfach noch ein wenig mehr Klärung erhofft hätte.
Trotzdem muss ich nochmals betonen, dass man nicht mehr Inhalt in die wenigen Seiten hätte packen müssen, ich finde sie gut, wie sie ist. Nur das Ende ist eben ein wenig offen.

Zielgruppe:

Ich denke, es ist eine schöne Kurzgeschichte für Zwischendurch, die man durchaus lesen kann. Ich mag vor allem, dass sie trotz ihrer Länge ausführlich ist, deshalb würde ich sie durchaus empfehlen.

Wer hätte gedacht, dass ich tatsächlich mal in Blogpause gehe? Dabei überelge ich das tatsächlich schon länger, weil ich kaum etwas schaffe... Wahnsinn!
Jules :)

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