Samstag, 22. Oktober 2016

Subject 13 (Ethan Stone)

Hey ihr!

Heute gibt es die Rezension zu "Subject 13" von Ethan Stone. Das Buch erschien im Dead Soft Verlag, umfasst 324 Seiten und handelt von Luke, der seiner Vergangenheit auf die Schliche kommt.


Beschreibung:

Erst wird Luke von seinem Lover verlassen, dann erlebt eine alte Freundschaft neu und plötztlich wird alles ins Chaos gestürzt, als er sich an Fragmente seiner Kindheit zu erinnern glaubt.
Auf der Suchen nach der Wahrheit, geraten Luke und sein Kumpel Ben schnell in Gefahr. Außerdem muss Luke auch noch mit seinen Gefühlen für Ben zurecht kommen, denn dieser ist hetero.

Meine Meinung:

 An sich hat mich das Buch durchaus überzeugen können. Diese Storyline, um die es eben geht, finde ich wirklich super erzählt. Man erfährt nach und nach mehr aus Lukes Vergangenheit und somit fügen sich die Puzzelteilchen über dsa Buch hinweg zusammen, was es eben einfach spannend macht. Auch, weil man lange Zeit nicht weiß, wer gut und wer böse ist und somit immer ein wenig mitbangt.
Allerdings finde ich, dass es am Anfang ein wenig zäh voran geht, bis er dann wirklich mal anfängt, zu recherchieren. Wenn Luke erstmal loslegt, ist es aber wirklich sehr durchdacht gemacht und klärt sich auch nachvollziehbar auf.
Ähnlich verhält es sich mit der Liebesgeschichte. Diese beginnt sehr langsam, was aber zu der gegebenen Situation sehr gut dazu passt und mir sehr gut gefallen hat. Ich mag auch, dass es einfach nicht kitschig ist, aber man dennoch ihre Gefühle nachvollziehen kann.  Irgendwie einfach nicht so typisch Gay Romance, wenn ihr wisst, was ich meine.
Der Stil ist flüssig, man kann sich in die Geschichte fallen lassen. Manchmal geht es recht schnell, es gibt Zeitsprünge oder Themenwechsel - aber es ist noch erträglich. Manchmal ist es auch ein wenig humorvoll gestaltet, zumindest muss man ab und an einfach aus der Situation heraus lachen. Luke erzählt seine Geschichte ja selbst und ich mag einfach seine Art.
Die Sexszenen fand ich klasse! Nciht übermäßig viel - auch wenn es nervt, dass sehr viele sexuelle Andeutungen vorkommen - und wirklich wahnsinnig schön ausgeführt. Nicht romantisch, aber schön.
Das Ende ist zwar in sich abgeschlossen, aber irgendwie auch offen, so dass man sich da eine Fortsetzung gut vorstellen kann. Ich hoffe, ihr wisst was ich damit meine.

Zielgruppe:

Ich finde, auch wenn es schon ein bisschen in die Thrillerrichtung geht, kann man das auch gut lesen, wenn man sowas nicht sooo sehr mag. Und die Liebesgeschichte ist wirklich gut gemacht und schon alleine deshalb durchaus empfehlenswert.

Meine erste Rezi seit langem. Ich hasse es, wenn ich so wenig zum bloggen komme.
Jules :)

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