Freitag, 30. September 2016

September

Hi!

Ich beginne ja fast immer mit dem gleichen Blabla, von wegen, der Monat ist schon wieder rum, etc. Diesmal kam das Monatsende aber tatsächlich viel früher, als erhofft. Der September war definitiv zu kurz!

Bücher, Bücher, Bücher

Vor allem war der September zu kurz, um alle Bücher zu lesen, die ich mir im September vorgenommen hatte, weil ich einfach nicht dazu kam.
Das macht ihn auch zu einem Monat, in dem ich zwar viel tolles gelesen habe – aber definitiv zu wenig.
Egal, so ist das nun mal und ich glaube, ich brauche langsam eine neue Zeiteinteilung, wenn ich das Jahr noch so vollenden möchte, wie ich es seit Anfang des Jahres tue.
Aber nun zu den Büchern. Wie gesagt, ich hatte sehr viele, sehr tolle Bücher und gerade auch meine Reziexemplare kann ich nur empfehlen. Das ist auch der Grund, warum ich diesen Monat einfach nicht nur ein Buch des Monats wählen kann. Es haben mir so viele so gut gefallen, das würde ja für mehr als nur einen Monat reichen. Aber so was ist natürlich gut, denn nichts macht einem ja mehr schlechte Laune, als ein Monat voller doofer Bücher.
Mein Favorit diesen Monat war definitiv „Duett“ von Eden Winters. Es ist ein sehr zauberhaftes Buch, dass einen wirklich in seine Welt entführt und berührt und… überhaupt. Wunderschön.
Aber auch „Geisterküsse“ von Diana Wintermeer hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich liebe Dianas Art, zu schreiben und in diesem Buch vermischt sie ein bisschen Mythos mit einer zarten Jugendliebe – einfach alles Dinge, die ich wirklich sehr gerne lese.
Ihr mochtet vor allem "Der Löwe und die Krähe", ebenfalls ein tolles Buch.

Rund um den Blog

Wie gesagt, ich kam nicht so viel zum lesen und deshalb ist es jetzt auch so, dass ich mit der Blogplanung ein bisschen hinterher hänge. Aber es ist noch keine Katastrophe, nur fast.
Wie fast immer, werdet ihr davon wahrscheinlich gar nix merken und hinter den Kulissen komme ich ins Schwitzen.
Ich kann es euch ja schon mal sagen, ich habe Anfang des Monats einige neue Themenwochen geplant. Ja, einige – ich hatte ein paar richtig gute Ideen. Aber nein, sorry, nicht mehr in diesem Jahr. Wir müssen uns ja auch ein bisschen was für 2017 lassen, ne? Wo bleibt denn sonst die Spannung? Und keine Angst, bei all den neuen Ideen habe ich nicht den Wunsch nach einer zweiten BDSM-Woche vergessen.
Jetzt kommt aber erstmal Weihnachten und davon Halloween. Leider – ich weiß nicht, wie das passieren konnte!!! – hätte ich fast Halloween vergessen und deshalb weiß ich gerade noch nicht, ob es da ein kleines Special gibt und wenn ja, welches, etc.
Aber so ein bisschen Halloween muss schon sein, oder? Das Fest ist einfach das mit das schönste im Jahr.

Vorschau auf Oktober

Ich habe ja schon gesagt, ich muss etwas für 2017 aufheben, um euch dort zu bespaßen und deshalb könnt ihr es euch schon fast denken: Kein großes Special im Oktober. Aber ich hoffe und ich versuche, zumindest die Monate gut zu füllen, auch wenn der erste Montag erstmal ohne Blogpost sein wird – ab und an, brauche ich eine Montagspause, und die gönne ich mir jetzt im Oktober, weil wir da eh 5 Montage haben.
Dafür gibt es aber auf jeden Fall ein paar coole Rezensionen im Oktober, hoffentlich auch wieder ein paar Rezensionsexemplare und… meiner Meinung nach ziemlich spannenden Kolumnenthemen, die vielleicht ein bisschen Diskussion aufwerfen.
Ähm, ansonsten kann ich noch gar nicht viel sagen, weil ich es selbst noch nicht weiß… Doof. :D Ich sage ja, die Planung hängt.

Mein Leben und Ich

So, jetzt wurde so viel hohles Blabla in den Raum geworfen, weil der September nicht viel hergibt und jetzt ist hier der Grund dafür: Ich habe wieder ein Leben.
Nein, Spaß, natürlich hatte ich vorher auch schon ein Leben, es war halt nur kein sonderlich ereignisreiches, aufregendes Leben. Aber jetzt im September sind ein paar sehr positive Dinge geschehen, die mich sehr glücklich machen, die allerdings auch dazu führen, dass ich nicht viel Zeit übrig habe. Nun weiß ich endlich mal, wie sich die Blogger fühlen, die tatsächlich ein Reallife mit ihrem Blog vereinbaren müssen. Und jetzt bitte euer Tipp: Wie schafft ihr das?
Nun habe ich sehr viel zu organisieren, bin nicht mehr so oft zu Hause und überhaupt könnte der Tag gerne 48 Stunden haben… Ich weiß nicht, ich bin vermutlich wieder mal verrückt, aber das ist mir fast schon wieder zu viel Chaos. Ich bin immerhin eher der Typ, der Buch und Couch anderen Menschen vorzieht. Aber wie gesagt, der Grund macht mich glücklich und deshalb beschwere ich mich nicht… ganz so sehr.
Ach ja, übrigens: ENDLICH HERBST!!!!! ♥♥♥

Was mich bewegt

Jetzt noch etwas, dass wirklich wichtig ist und mir am Herzen liegt und das jetzt wohl etwas Platz einnimmt, aber einfach raus muss.
Neulich hatte ich ein Erlebnis, dass mich so wahnsinnig wütend gemacht hat, dass ich jetzt einfach nicht anders kann, als mit euch darüber zu reden. Die Ganze geschah auf Twitter: Jemand hat fröhlich in die Runde gefragt, was man sich so von der neuen Woche verspricht und meine Antwort darauf war: dass sie schnell wieder umgeht und Wochenende ist. (Für alle, die es nicht wissen: Ich habe schon meine Gründe, warum ich mich die ganze Woche aufs Wochenende freue, aber das sind natürlich keine Dinge, die ich wildfremden Leuten auf Twitter mitteilen würde.)
Die Antwort der Person war, unterm Strich zusammengefasst: Ich bin eine dieser Personen, die ihr Leben viel schlechter reden, als es ist und ich müsste mich eigentlich schämen, dass ich nicht jeden Tag genieße, weil es mir ja, im Gegensatz zu anderen Leuten (hier wurden Flüchtlinge angedeutet) doch wirklich gut geht.
Wohlgemerkt: Diese Person kennt weder mich, noch mein Leben noch meine Probleme. Und auch wenn sie damit recht hat, dass es anderen Leuten – von mir aus, nehmen wir die Flüchtlinge her – sicherlich viel schlechter geht als mir, so brauche ich mir nicht sagen lassen, dass meine Probleme und meine Gefühle deshalb keine Bedeutung haben und ich mich einfach nur anstelle und mit Gejammer – wenn ihr mir auf Twitter folgt, dann wisst ihr, dass ich selten jammere und wenn, dann über so Dinge, über die vermutlich jeder mal jammert (müde, hungrig, kalt z.B.) – in den Mittelpunkt stellen möchte.
Das durfte ich mir also von einem Menschen sagen lassen, der mich gar nicht kennt und jetzt sage ich euch etwas, auch wenn ich euch ebenfalls nicht kenne:
Egal wie klein oder groß eure Probleme auch sein mögen, lasst euch NIEMALS von irgendjemanden sagen, dass sie deshalb nicht wichtig wären, weil es anderen schlechter geht. Natürlich wird es immer jemanden geben, der noch viel, viel schlimmer dran ist, aber das ist kein Grund, weshalb die Dinge, die euch runterziehen, nicht bedeutungsvoll sind.
Jedes Problem, dass jemand hat, ist bedeutungsvoll, weil jeder Mensch bedeutungsvoll ist. Und wenn es etwas gibt, das eben diesen einen Menschen weh tut, dann hat man das nicht mit so einer saublöden Ansage runterzuspielen. Denn auch wenn man sich hundertmal sagt, dass es anderen schlechter geht, tut es deshalb nicht weniger weh.
Ich bin sicher, wir alle tragen unsere Narben im Inneren und manche von uns kommen vielleicht besser damit klar, als andere. Manche haben schlimme Dinge erlebt, andere weniger schlimme – aber jeder einzelne von uns hat etwas, dass ihn verletzt hat. Und egal, wie klein die Narbe auch sein mag, sie ist da und keiner hat das Recht, über diese Narbe zu urteilen.
Also denkt bitte immer daran, wenn euch auch eine dumme Nuss mit so einer dämlichen Ansage daher kommt: Hört nicht darauf!
Eure Gefühle sind genauso wichtig wie die von anderen.
Eure Geschichte ist genauso wichtig wie die von anderen.
Was ihr zu sagen habt, ist auch genauso wichtig, wie das, was andere sagen.
Weil ihr wichtig seid und euer Leben es ist. Und weil ihr ein Recht darauf habt, dass auch eure Stimme angehört wird.

Famous last words

Es gibt keinen Fußabdruck, der so klein ist, als dass er keine Spuren auf dieser Welt hinterließe.“
Unbekannt

Jules :)

Kommentare:

  1. Hallo,

    für mich war die Zeit im September definitiv auch zu knapp. Mein SuB Zuhause ist so groß und in zwei Wochen reise ich schon wieder ab... definitiv zu wenig Zeit.

    Was wäre der Oktober ohne deine Halloweenobsession? ;)

    Es freut mich sehr zu hören, dass dir im vergangenen Monat tolle Dinge geschehen sind. So soll es doch sein. Ist der Blogger happy, sind es die Follower meist auch :)

    Ich finde es sehr wichtig, was du im "Was mich bewegt"-Abschnitt sagst. Ich habe schon immer die Meinung vertreten, dass man niemals niemals niemals die Probleme anderer Menschen kleinreden darf. Man muss es nicht nachvollziehen, man muss es nicht verstehen, man muss nicht genauso denken, man muss es nur akzeptieren. Denn wenn eine Sache jemanden belastet, wenn es dafür sorgt, dass es einem schlecht geht, dass man Angst hat, traurig ist, nicht mehr lachen kann, dann ist das schlimm. Und ich hab das im letzten Monat selbst mitbekommen: Wenn man dann stetig Kontra bekommt, ein "Stell dich nicht so an", ein "So schlimm ist das doch gar nicht", dann macht es das noch viel schlimmer. Weil nicht mehr nur das Problem da ist, sondern auch die Zweifel an sich selbst. Weil man sich unweigerlich fragt, ob man vielleicht wirklich zu schwach ist, sich zu sehr aufregt.

    Insofern stimme ich dir bei allem vollkommen zu!

    Ich wünsche dir einen wundervollen Oktober :)

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    1. Hallo! :)

      Ja, und ich habe das Gefühl, der Oktober wird genauso schrecklich. Oh man!

      Frage ich mich auch. :D

      Da sagst du etwas Wahres, ich kann es wirklich nicht leiden, wenn so etwas passiert.
      Und ja, oft macht es das auch noch schlimmer und Selbstzweifel sind wirklich mit das allerschlimmste.
      Weil man darunter letztlich noch mehr leidet.

      Danke, dir auch. :)

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