Mittwoch, 31. August 2016

Süß wie Zuckerwatte (Hanna Julian) [Q]

Hi!

Diesmal geht es um Hanna Julians "Süß wie Zuckerwatte". Die Geschichte wird frei publiziert, umfasst 51 Seiten und handelt von Kai, der vom Monster aus der Geisterbahn gerettet wird.


Beschreibung:

Kai ist mit seinen Freunden auf der Kirmes und wird dort von ein paar Schlägern angegriffen. Es scheint, als würde ihm keiner helfen wollen, doch dann taucht das Monster aus der Geisterbahn auf und rettet ihn. Um ihn nochmal zu danken, verabredet Kai sich mit ihm für später und lernt den Mann darunter kennen. Doch für aufkommende Gefühle scheint kein Platz, denn die Kirmes zieht bald weiter.

Meine Meinung:

An sich ist es wirklich eine süße, kurze Liebesgeschichte, die mich durchaus überzeugen konnte. Mir hat der Stil ganz gut gefallen, sehr flüssig und ausführlich – auch wenn ich der Meinung bin, man hätte an der einen oder anderen Stelle doch noch ein wenig mehr ausschmücken können. Aber ich glaube, bei so kurzen Geschichten kann man das immer. Hier hätte ich es mir gewünscht, hauptsächlich, weil ich dann noch mehr von dem Buch gehabt hätte. Das Ende kommt nämlich recht abrupt und irgendwie hätte ich doch gerne noch ein wenig mehr von den beiden gelesen.
Ich finde nämlich die Idee der Geschichte echt schön. Eine Kirmes als Umgebung, kannte ich jetzt noch nicht und ich muss sagen, es ist echt klasse umgesetzt worden. Die Liebesgeschichte ist wirklich auf diese Kirmes zugeschnitten, man denke nur an das Date in der Geisterbahn, dass ich einfach total romantisch fand. Irgendwie fängt es diese Stimmung einer Kirmes so super ein und dadurch hat die ganze Geschichte ihren ganz eigenen Zauber.
Ein bisschen Kritik habe ich aber schon. Ich finde z.B., dass die Liebesbekundungen etwas zu schnell kommen. Ich mag einfach keine Liebe auf den ersten Blick und dass ihnen quasi nach dem ersten Date schon klar ist, sie sind total verknallt und wollen es miteinander probieren… na ja, finde ich jetzt ein wenig unglaubwürdig. Allerdings muss man natürlich sagen: Sie haben auch nicht so viel Zeit, eine Entscheidung zu treffen, denn die Kirmes zieht ja bald weiter. Da muss man schon mit Tatsachen um sich werfen.
Und davon abgesehen, dass es ein wenig schnell voran geht, ist es wirklich eine niedliche Geschichte, die ich echt empfehlenswert finde. Und sie ist – trotz des zuckrigen Namens – gar nicht so kitschig, wie man befürchten könnte.

Zielgruppe:

Kurz, aber irgendwie wirklich romantisch. Ich denke, man kann sich hiermit echt super ein paar vergüngliche Leseminuten machen, wenn man sich eben nicht an der Kürze stört. Sonst ist das Buch nämlich echt okay.

Auf Kirmes hätte ich ja auch mal wieder Lust. :D
Jules :)

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