Montag, 8. August 2016

Helldog (Denny van Heynen) [Q]

Hi ihr Lieben!

Ich habe heute wieder einen Quickie für euch. Und zwar Denny van Heynens "Helldog". Die Geschichte wird frei publiziert und handelt auf  61 Seiten von einem Hund, der eine Kleinstadt terrorisiert.


Beschreibung:

Lucas und Keven wollen in dem kleinen Städtchen Cortaville einen Neuanfang wagen und ihre Beziehung wiederbeleben. Dies scheint zunächst auch zu funktionieren, aber dann wird ihr Glück getrübt, als Kevn spurlos verschwindet.
Lucas ahnt nicht, dass er von einem Hund angegriffen wurde, der in Cortaville sein Unwegen treibt und auf der Suche nach nur einer Sache ist: Einem neuen Opfer.

Meine Meinung:

Was ich einfach nur an diesem Buch loben kann, ist die Tatsache, dass Denny wirklich beschreibt, wie der Hund seine Opfer angreift und das auch schonungslos darstellt. Es gibt einfach nichts schlimmeres, als wenn man Gewaltszenen in ein Buch einbringt und diese dann nur grob umreißt. Dadurch entsteht einfach kein Schock für den Leser. Denny hingegen gelingt es wirklich, die Dinge eklig und detailliert darzustellen, was einfach dafür sorgt, dass die Szene einen als Leser auch wirklich erreicht und verstört.
Auch dieses Buch ist nicht wirklich eine Horrorgeschichte, aber es sorgt dafür, dass man eine Gänsehaut bekommt und es einen schaudert, wenn der Hund wieder zuschlägt.
Ohne jetzt zu viel verraten zu wollen, fand ich das Ende sehr überraschend aber wirklich gelungen. Es ist auch definitiv besser, als ein erzwungenes Ende, nur um es irgendwie gerade zu biegen.
Ich lobe es ja immer bei Denny Büchern: Ich finde es einfach gut, dass er immer wieder homosexuelle Pärchen in sein Buch einbringt, ohne dass deren sexuelle Orientierung irgendwie im Mittelpunkt steht. Ich mag diese Selbstverständlichkeit einfach und das macht das Buch auch für eine größere Zielgruppe zugänglich, als nur für eingefleischte Gay Romance Fans.
Der Stil ist wie immer kurz und bündig, aber auf dem Punkt, so dass man nicht das Gefühl hat, es würde etwas fehlen. Vielleicht ist es ein wenig kurz, aber das macht nichts, weil ich denke, dass es so auch ausreichend ist.

Zielgruppe:

Es ist jetzt kein richtiger Horror, aber es ist schon ein wenig gruselig und verstörend und deshalb solltet ihr es auch nur lesen, wenn ihr damit etwas anfangen könnt.
Ansonsten finde ich aber, kann man es sehr gut lesen, weil ers einfach eine gut gestaltete Kurzgeschichte ist und mal was anderes zu dem Stereotypen Gay Romance, dass man sonst so findet.

Also die Blogplanung im August hat sich wirklich als Herausforderung entpuppt. Das kommt eben davon, wenn man nicht "nein" sagen kann.
Jules :)

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