Mittwoch, 6. Juli 2016

Sei mein Herr (Samantha Love) [Q]

Hallo!

Der heutige Quickie umfasst 23 Seiten und stammt von Samantha Love. Er nennt sich "Sei mein Herr", wird frei publiziert und handelt von Clemens, der in einem einschlägigen Club seinen Traummann trifft.


Beschreibung:

Clemens trifft in einem einschlägigen Club seinen Traummann Benjamin. Ihr Glück könnte perfekt sein, hätte Ben nicht spezielle Vorlieben im Bett, die mit Clemens Vorstellungen nicht zusammen passen.

Meine Meinung:

Man muss schon sagen, dass die Geschichte recht kurz ist. Ich meine, man kann wirklich keine ausführliche Beschreibung erwarten, wenn es nur 23 Seiten gibt und das ist hier auch tatsächlich der Fall. Es wird alles recht schnell abgewickelt, es gibt keine wirklich detaillierten Szenen und dann kommen auch noch Zeitsprünge dazu. Dadurch kommt wirklich das Gefühl auf, die Autorin wäre durch die Geschichte durchgehetzt, ohne sich an irgendwelchen Kleinigkeiten aufzuhalten.
Auch hatte ich mehr mehr erhofft, was den Inhalt der Geschichte betrifft. Dafür, dass es sich um eine BDSM-Geschichte handelt, enthält die Story einfach zu wenig Sexszenen. Bzw. enthält sie ja eigentlich überhaupt keine Sexszene. Es geht mehr so um das Kennenlernen der Beiden und wie sie dann ihre Beziehung auspendeln.
Tatsächlich erwarte ich bei sowas vor allem auch BDSM und dann ist das Buch ernsthaft zu Ende, sobald Clemens dazu bereit ist, Ben BDSM zu geben. Also - was soll das denn? Da hätte ich meinen Reader am liebsten schon wieder in die Ecke geworfen. Man kann doch dann nicht einfach aufhören!!! Da fühlt man sich als Leser ja schon ein wenig verarscht, muss ich schon sagen.
Gibt es nun auch positives zur Geschichte zu sagen? Ja, wenn auch wenig. Mir hat gefallen, dass man erkennt, dass Ben wirklich nicht ohne BDSM leben kann und das sich dies auch auf die Beziehung auswirkt. Manche danken ja, für die große Liebe kann man seine sexuellen Fantasien irgendwie unterdrücken, aber ich bin der Meinung, das man das nicht wirklich kann, ohne unglücklich zu sein und auch gar nicht sollte. Stattdessen sollte man schon zumindest einen Kompromiss finden. Damit beschäftigt sich nun eben die Geschichte und das fand ich ganz toll.
Gleichzeitig sieht man natürlich auch an Clemens gut die Gegenseite. Wie er eben versucht, damit umzugehen, obwohl er selbst diese Neigung nicht wirklich hat.
Also, zusammengefasst: Ich habe mir von dem Buch wirklich mehr erhofft, auch wenn es helle Momente hatte.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Also, wenn man wirklich BDSM erwartet, dann kann man das Buch eigentlich eher vergessen. Wenn man sich eher für das Drumherum interessiert, also wie eine Beziehung zwischen jemanden, der BDSM mag und jemanden, der es eben nicht mag, zustande kommt, dann kann es gefallen. Es ist allerdings wirklich sehr kurz und flüchtig, also erwartet kein Highlight.

Absolut frustrierend! Also man kann doch wenigstens eine Sexszene einbauen. Ich möchte weinen.
Jules :)

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