Sonntag, 31. Juli 2016

Almost like being in love (Steve Kluger) [E] [abgebrochen]

Hi!

Das letzte Buch dieser Themenwoche ist eines, dass in meinem Regal schon Staub angesetzt hat. Und ja, ich habe es abgebrochen. Zu den Gründen sage ich später noch etwas, jetzt erstmal die Basics.
Es handelt sich um "Almost like being in love" von Steve Kluger, umfasst 368 Seiten und erschien bei William Morrow Paperbacks.
Handeln tut es von Travis, der nach seiner Jugendliebe Craig sucht.

Ich weiß gerade gar nicht, wie weit ich das Buch gelesen habe, es ist aber eigentlich irrelevant, weil ich am Inhalt nichts zu meckern habe. (s. unten) Aber ja, das Buch ist abgebrochen, also kann ich nur ca. 3/4 des Buches rezensieren.


Beschreibung:

Travis und Craig könnten unterschiedlicher nicht sein, aber doch verlieben sie sich und erleben einen wunderschönen Sommer zuammen. Danach trennen sich ihre Wege, aber auch Jahre später kann Travis Craig nicht vergessen. Die alten Gefühle sind noch immer vorhanden und so macht er sich auf die Sache nach Craig, in der Hoffnung, dass es dieser ebenfalls noch Gefühle für Travis hat.

Meine Meinung:

Gleich vorweg, der einzige Grund, warum über dieser Rezension dick und fett „abgebrochen“ steht, war die Verständlichkeit. Es hat nichts mit dem Buch zu tun, es liegt wirklich rein an meinem momentanen Status, was das Verständnis für die englische Sprache angeht.
Das Buch selbst hat mir wirklich gut gefallen. Ich habe auch lange nicht aufgeben wollen, aber letztlich dachte ich mir, vielleicht lese ich es einfach in ein paar Jahren noch mal, wenn ihr mehr verstehe und dann mehr Spaß daran habe.
Ich weiß nicht, ob ihr es wisst, aber ich liebe es, wenn Bücher nicht einfach nur Fließtext sind, sondern sich aus Listen, Artikeln, Mails, Memos, Chats, etc. zusammen setzen. Das ist hier der Fall und mir gefällt dieser Aufbau einfach wunderbar. Irgendwie ist es einfach ein ganz anderes Lesegefühl, weil man einfach lauter einzelne Puzzelteilchen hat, die zusammen das große Ganze ergebe. Hier und da erfährt man immer etwas neues und das macht das Buch dann einfach unterm Strich total spannend.
Vor allem, wenn es so gut umgesetzt ist, wie es hier der Fall ist – ich meine, hier wurde sogar auf das Layout geachtet.
Vielleicht entwickelt sich die Geschichte einen Tick zu langsam, aber es ist eben auch keine typische Lovestory und es ist wohl auch diesem Aufbau geschuldet, dass es etwas langsamer voran geht. Man muss ja solche Dinge erstmal irgendwie zu einer Geschichte zusammengefügt bekommen. Das ist schon eine richtige Aufgabe für einen Autor.
Ein wenig doof ist es, dass es sehr viel so Insiderwissen enthält. Es geht viel um Sport und Muscials und irgendwie ist es vom Prinzip her cool gemacht, aber wenn man sich da nicht auskennt, ist das ein wenig ungünstig.
Aber ich mag sehr, wie man mitbekommt, wie sie sich kennen lernen, wie mehr daraus wird, warum sich ihre Wege trennen und wie dann eben Travis versucht, Craig wieder zu finden.
Also echt ein tolles Buch und wirklich lesenswert, wenn man denn einigermaßen gut in Englisch ist.

Verständlichkeit:

Somit kommen wir also zur Verständlichkeit.
Für mich war das Buch einfach zu schwer zu verstehen, deshalb habe ich es auch abgebrochen. Manche Teile kann man echt super lesen, aber bei anderen Teilen habe ich wieder kein Wort verstanden und es war mir dann letztlich zu blöd und zu mühsam, alle Wörter nachzuschlagen. Ich habe dann versucht, sie zu überlesen, dafür aber kaum was verstanden – auch keine wirkliche Alternative. Hinzu kommt noch der Aufbau, den ich oben erwähnt habe. Ich liebe so was, aber wenn es keinen richtigen Fließtext gibt, wird es irgendwie noch mal schwerer, etwas aus dem Kontext zu erschließen – was nötig gewesen wäre, um alles richtig aufzufassen.
Deswegen habe ich mich letztlich dazu entschlossen, aufzugeben. Irgendwie hätte ich mich sicher durch das Buch quälen können, aber dann hätte es mir 1. nicht viel gebracht und 2. keinen Spaß gemacht.
Das soll euch jetzt nicht total entmutigen. Ich bin kein super Englischprofi, ich meine, ich habe eine gute Abiturnote in Englisch, ich habe jetzt auch schon viel in Englisch gelesen, aber manchmal recht es eben nicht. Zugegeben, ich habe mich auch durch Shakespeare gequält und was verstandne, ich hätte mich auch hier durchquälen können, aber wozu?
Wenn ihr also neu einsteigt, ist das Buch sicher nichts, aber wenn ihr sehr viel auf Englisch lest, dann lasst euch nicht von meiner Rezension abhalten, es zu lesen. Vielleicht lese ich es irgendwann auch noch zu Ende, wenn ich dass Gefühle habe, dass mein Wortschatz nun doch ausreichend dafür ist.
Tja und dann gibt es eben auch Leute, die besser Englisch können, als ich. Wenn ihr also einen guten Wortschatz habt und es euch zutraut, lest es unbedingt, es lohnt sich.

Zielgruppe:

Nur lesen, wenn ihr wirklich gut Englisch könnt.
Ansonsten ist es so eine außergewöhnliche, romantische Geschichte, dass man sie wirklich ins Auge fassen sollte. Irgendwannn werde ich sie auch noch beenden und ich freue mich jetz schon darauf.

Irgendwie dumm, ich beende die Woche mit einem abgebrochenen Buch. Aber egal, sowas muss es auch geben. Wie fandet ihr es so? Morgen gibt es noch ein Fazit von mir.
Jules :)

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