Mittwoch, 20. April 2016

Auf in neue Gefilde! - Fazit [K]

Hallo ihr!

Vielleicht erinnert ihr euch ja noch, auch wenn es schon relativ lange her ist, aber ich habe euch im November 2014 vorgeschlagen, euch mal an ein Genre heranzuwagen, dem ihr bisher eher aus dem Weg gegangen seid. (Klick mich!) Natürlich würde ich euch nie etwas vorschlagen, dass ich nicht selbst auch ausprobiere. Zugegeben, es ist seitdem schon etwas Zeit vergangen, aber ich habe diese genutzt und mich an meinen eigenen Ratschlag gehalten. Heute möchte ich euch meine persönlichen Erkenntnisse mitteilen. Vielleicht ist das ja noch mal ein Anreiz für euch, so etwas auch auszuprobieren – und wenn ihr das schon habt, dann könnt ihr mir ja auch eure Ergebnisse berichten.
Wenn ihr neu auf meinem Blog seid, noch einmal ein kleiner Überblick: Ich weiß nicht warum, aber für mich gibt es nichts langweiligeres, als Krimiserien. Folglich ist das auch kein Genre, auf das ich zurückgreife, wenn es um Bücher geht. Außerdem hasse ich Fantasy. Früher habe ich das eigentlich relativ gerne gelesen, aber mittlerweile ist mir all das eher suspekt.
Beide Genre habe ich ausprobiert und ihr ist nun also mein Fazit:

Crime

Ich habe einige Bücher dazu gelesen und war von den meisten tatsächlich positiv überrascht. Mir ist auch aufgefallen, dass in einem Buch oft mehr Detailliebe steckt, als im Sonntagskrimi, der allwöchentlich im Fernsehen läuft. Das hat es mir leicht gemacht, die Geschichten spannend zu finden und auch wenn das Genre niemals zu einem meiner Lieblinge zählen wird, so bin ich doch nicht mehr gänzlich abgeneigt.
Außerdem ist mir beim Lesen etwas sehr wichtiges aufgefallen: Trotz meiner Abneigung zu Krimiserien, bin ich ja schon immer großer Fan von „Criminal Minds“. Ich weiß nicht warum, aber sobald es ein wenig psycho wird, hat man mich dann doch wieder am Bildschirm kleben.
Wenn mich also schon kein richtiger Krimi überzeugen kann, dann wenigstens ein Psychothriller. Manchmal lohnt es sich einfach, auch mal ein Subgenre oder ein verwandtes Genre anzusehen und vielleicht entdeckt man da etwas, was einem eben doch gefällt.

Fantasy

Genau die Erfahrung habe ich auch im Bereich Fantasy gemacht. Ich habe es wirklich probiert, mir sogar ein Buch geholt, dass teils noch Dinge behandelt, die ich eigentlich total liebe, aber es hat mich einfach nicht überzeugt. Dann habe ich auch hier (fast zwangsläufig, da es ein Rezensionsexemplar war), zum Genre Mysterie gegriffen und konnte mich damit dann doch anfreunden. Ich habe ja schon immer Horrorfilme und Schauergeschichten geliebt und solange etwas nicht zu fantastisch sondern einfach ein wenig unheimlich und übernatürlich ist, kann ich doch Gefallen daran finden.

Zusammenfassend eigentlich eine recht positive Entwicklung. Ich kann nun besser eingrenzen, was mir genau nicht gefällt und was eben doch und habe dadurch nun noch mehr Auswahl, was Bücher anbelangt. Wäre irgendwie traurig gewesen, wenn ich manche Schätze nie zur Hand genommen hätte, nur weil mir das übergeordnete Genre nicht zugesagt hätte. Natürlich bleibe ich trotz allem immer noch vorsichtig. Vielleicht ist das auch der Schlüssel, bei der Auswahl wirklich kritisch zu sein und genau zu überlegen, ob man der Sache unter gewissen Umständen etwas abgewinnen kann oder nicht.
Und falls doch ein durchweg negatives Ergebnis herauskommt, dann hat man der Sache wenigstens eine Chance gegeben und ist um eine Erfahrung reicher. Ist doch auch was wert, oder nicht?
Jules :)

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