Samstag, 23. Januar 2016

Sam Dorseys verflixter Geburtstag (Perie Wolford)

Hallo!

Das heutige Buch heißt "Sam Dorseys verflixter Geburtstag" und stammt von Perie Wolford. Das Buch umfasst 182 Seiten und wird frei publiziert. Darin geht es um Sam, welcher der Meinung ist, sein Geburtstag sei verlfucht.


Beschreibung:

Sam ist sich sicher: Auf seinem Geburtstag liegt ein Fluch. Immer, wenn dieser Tag kommt, geht alles schief. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass auch diesmal wieder alles drunter und drüber geht. Allerdings scheint auch mal etwas glatt zu laufen, denn sein Schwarm Jake zeigt endlich Interesse an ihm. Nur scheint ausgerechnet Sams neuer Kumpel Mitch etwas gegen Jakes Annäherungen zu haben.

Meine Meinung:

Ich fand das Buch irgendwie erfrischend. Es ist so eine typische Schulromanze und irgendwie habe ich da einfach einen Faible für. Ich mag die ganze Atmosphäre - zumal sie hier auch wirklich noch sehr gut dargestellt wird.
Allgemein kann ich den Stil nur loben. Sehr schön zu lesen und wirklich ausführlich, ohne schon wieder zu viel zu erzählen. Mir gefällt auch sehr gut, dass in der Geschichte eine gewisse Situationskomik auftaucht. Ich bin eigentlich nicht so Fan davon, aber ich fand, hier war es echt noch in einem sehr angenehmen Rahmen und folglich auch wirklich witzig. Und wenn es doch mal ein wenig übertrieben war, konnte man gut darüber hinwegsehen, weil es sonst einfach sehr stimmig war.
Man muss natürlich schon zugeben, dass man die Geschichte recht schnell durchschaut und sie einen nicht wirklich überrascht. Aber ich finde, manchmal kommt es ja gar nicht auf das Ende an - das kann noch so offensichtlich sein, solange es einfach gut gemacht ist, wie es zu diesem Ende kommt. Und ich muss sagen: Ich fand es schon wirklich gut gemacht. Zugegeben, manche Probleme lösen sich ein wenig zu schnell und es ist auch nicht so, dass es einen wirklichen Höhepuunkt gibt. Aber ich würde trotzdem sagen, die Geschichte hat das nötige Chaos, um spannend zu bleiben, bis auch die letzte kleine Katastrophe geklärt ist.
Ein wenig ist die Geschichte wie einer dieser typischen amerikansichen Teenager-Filme. Da erwartet man auch kein Meisterwerk, aber für sich gesehen ist es eigentlich ganz gut gemacht.
Noch ein kleiner Kritikpunkt: es gibt plötzlich recht viele schwule Jungs, die auch noch irgendwie Interesse an Sam haben. Ich bin da kein Fan von, aber sei es drum, es war schon okay.
Die Charaktere fand ich allesamt recht liebenswert und schön dargestellt. Mir hat auch gefallen, dass man ein wenig Einblick in Sams Familienleben bekommt, dadurch wirkt die Geschichte so schön aus dem Leben gegriffen.
Ebenfalls mochte ich, wie Sams Träume eingebaut wurden. Es ist irgendwie cool, wie er das Geschehen darin verarbeitet und wie ihm sein Unterbewusstsein schon versucht, Dinge mitzuteilen, die ihm letztlich über die Dinge nachdenken lassen.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Wie oben gesagt, ich fand das Buch irgendwie erfrischend. Wer ebenfalls leichte Situationskomik und solche Schulromanzen mag, der ist hier goldrichtig. Am Stil kann man nicht motzen, folglich dürfte das Buch dann kein Fehlgriff werden.
Was ich finde: Ein wenig ist das auch ein Jugendbuch. Also nich mit einer großartigen Message dahinter, wie ich es bei Jugendbüchern erwarte, aber doch für das Alter sehr passend.

Manchmal frage ich mich, ob ich über die Jahre wirklich zu kritisch geworden bin. Ich vertrete ja eigentlich die Philosophie, dass nciht alles perfekt sein kann und man über kleinere Schwachstellen ruhig hinwegsehen kann. Aber dank der Rezensionen muss ich sie dann doch anmerken, einfach um ehrlich zu sein, und dann achte ich wiederum bei Bücher mehr darauf und... naja, so ein Teufelskreis eben. Was meint ihr? Bin ich zu kritisch?
Jules :)

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