Freitag, 25. Dezember 2015

Doppelt ruinierter Heiligabend (Chris McHart) [Q]

Hallo! :)

Einen wunderschönen ersten Weihnachtsfeiertag wünsche ich euch. Heute gibt es wieder eine Weihnachtsgeschichte. Diesmal "Doppelt ruinierter Heiligabend" von Chris McHart. Die Geschichte umfasst 37 Seiten und wurde bei Rawmance Publishing veröffentlicht. Sie handelt von Jonas und Fritz, die sich Heiligabend bei einem Volksmusikstadl kennenlernen.


Beschreibung:

Am Heiligabend soll der Volksmusiker Jonas seinen großen Auftritt haben - steckt aber im Stau fest.
Fritz wollte seinen Großeltern ein tolles Geschenk bereiten - jetzt muss er sich einen Volksmusikstadl anhören.
Aber als sich die beiden dann zufällig treffen, wird der Abend doch nicht so schlecht.

Meine Meinung:

Ich finde die Idee ja an sich total witzig und auch wirklich schön umgesetzt. Ich bin ja selbst eher Metalfan und ich kann mir vorstellen, wie grausam dann so en Musikstadl sein muss. Deshalb musste ich auch öfters mal schmunzeln und fand die Geschichte auch einfach irgendwie witzig.
Es wird abwechselnd auf Jonas' und Fritz' Sicht eingegangen und deshalb kann man aber auch Jonas verstehen. Die Liebe zur Musik und was so hinter einem Leben als Star steckt.
Leider ging es mir in der Geschichte aber viel zu schnell. Nicht nur, dass sie sich schon beim Kennenlernen halb abgeknutscht hätten, auch so war mir die Entwicklung ihrer Beziehung einfach zu fix. Erst ist es nur ein One-Night-Stand und dann denkt man schon an mehr. Ganz davon ab, dass Fritz es total locker nimmt, dass Jonas berühmt ist. Ich bin nicht ganz sicher, ob man auf so eine Tatsache wirklich so lässig reagieren kann. Ich denke nämlich, dass es doch schon ziemlich schwierig ist.
Trotzdem fand ich aber cool, wie sie so das beste aus ihrem Heiligabend gemacht haben. Man kann ihren Frust schon nachvollziehen, aber eben dann auch, wie sie froh sind, den jeweils anderen kennengelernt zu haben. Wenn der Inhalt jetzt noch ein bisschen ausführlicher gewesen wäre, wäre es echt gut gewesen.
Mit Weihnachten hat es übrigens recht wenig zu tun. Es spielt zwar an Weihnachten, aber das rückt nicht so in den Mittelpunkt. Schön zu lesen ist es aber trotzdem.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

An sich mochte ich die Geschichte ja und kann sie auch nur empfehlen, wenn man was putziges für Zwischendurch sucht. Ansonsten ist es mir aber zu wenig ausgeführt wer da ebenfalls mehr auf Details achtet, sollte es lassen. Ich denke, man kann es als Weihnachtsfan lesen - aber auch, wenn man jetzt nicht so Bock auf Weihnachten hat.

Sind eure Weihnachtswünsche denn in Erfüllung gegangen?
Jules :)

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