Sonntag, 29. November 2015

Verdrehtes Fest (Gerry Stratmann) [Q]

Hallo ihr Lieben!

Heute ist erster Advent und ich habe für euch gleich mal eine BDSM-Weihnachtsgeschichte. Und zwar nennt sie sich "Verdrehtes Fest", stammt von Gerry Stratmann und umfasst 31 Seiten. Sie handelt von Sascha, der Weihnachten nicht viel abgewinnen kann, bis sein Freund ihn mit einer Session überrascht.


Beschreibung:

Sascha kann Weihnachten nicht viel abgewinnen und auch wenn sein Partner Jan alles versucht, ihn in weihnachtliche Stimmung zu bringen, hält er es irgendwann nicht mehr aus. Um Sascha zu zeigen, dass er Jan vertrauen kann und er ihn nicht nur mit leeren Versprechen Weihnachten schön redet, überrascht Jan ihn mit einer Session, die so ganz anders ist, als Sascha sie kennt.

Meine Meinung:

Was mir jetzt schön öfter aufgefallen ist: bei den Geschichten von Gerry Stratmann (und Nathan Jaeger) habe ich immer das Gefühl, dass viele Dinge ungeklärt bleiben. Sachen werden kurz angesprochen oder angdeutet aber man steigt nicht dahinter, was eignetlich genau los ist und es wird dann auch im Laufe der Geschichte nicht aufgeklärt. So, als müsste der Leser darüber Bescheid wissen, obwohl er doch keine Ahnung hat und die Info einfach zum Verständnis bräuchte.
Auch hier war es wieder so: Sascha hat eine Abneigung gegen Weihnachten, aber warum diese so stark und belastend ist, verstehe ich einfach nicht so genau. Das ist halt deshalb schade, weil man so den Hintergrund nicht versteht und auch nicht so genau weiß, wieso jetzt das alles passiert.
Dann die BDSM-Szenen. Die erste war mir irgendwie zu herzlos und so unkreativ und irgendwie hat sie auch nicht so wirklich die Stimmung vermittelt. Die zweite war dafür umso besser und hatte all das irgendwie. Das hat mich milde gestimmt, weil ich diese Weihnachtsgeschichte - natürlich - aus diesem Grund gelesen habe. Man kann also sagen, in diesem Punkt ist sie gelungen.
Dafür, dass es aber eine Weihnachtsgeschichte ist, hätte ich mir mehr Weihnachtsstimmung und Weihnachten im Allgemeinen gewünscht, aber ansonsten war es schon echt okay und auch am Stil kann man - bis auf das oben genannte - nicht motzen.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Leider ist die Geschichte nicht zwingend dafür geeignet, sich in weihnachtliche Stimmung zu bringen. Aber immerhin hat sie eine ansehnliche BDSM-Szene, die zumindest Fans solcher Szenen ansprechen dürfte.

Schönen ersten Advent!
Jules :)

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