Montag, 31. August 2015

August

Hey ihr!

Wieder einen Monat geschafft und auch diesmal gibt es wieder eine Monatszusammenfassung. Halten wir uns nicht mit viel Blabla auf, sondern legen einfach los:

Bücher, Bücher, Bücher

Diesen Monat war irgendwie der Wurm drin. Obwohl ich teilweise richtig gute Bücher hatte, hatte ich einfach keine Lust zu lesen. Außerdem bedrück mich mein 2-Bücher-großer „SuB“ (wie ich dieses Wort hasse). Ich bin kein Mensch, der sich mit so was anfreunden kann. Irgendwie setzt mich das unter Druck, schneller zu lesen und dann habe ich keine Lust mehr dazu. Ja, so komisch bin ich. Wenn dann eines der Bücher auch noch relativ dick ist und an sich schon viel Zeit in Anspruch nehmen wird, dann ist es bei mir ganz vorbei. Und dann habe ich auch keine Lust, die anderen, schmaleren Bücher zu lesen. (Was mich nicht davon abhält, noch mehr Bücher zu kaufen…)
Dann gab es auch wieder einige Enttäuschungen verschiedenster Art, obwohl ich eigentlich gedacht habe, nur Glücksgriffe gemacht zu haben, so dass ich sowieso weniger Motivation hatte, weiter zu lesen. Glücklicherweise gab es aber auch das eine oder andere Buch, bei dem ich restlos begeistert war, so dass sich zumindest das wieder etwas ausgeglichen hat.
Was die Rezensionen diesen Monat anbelangt, müsst ihr zugeben, dass ich mich echt selbst übertroffen hatte. Wir hatten immerhin fast jeden Montag eine zusätzliche. Und ich hatte an jeder einzelnen aus ganz unterschiedlichen Gründen echt Spaß. Ihr hoffentlich auch.

Rund um den Blog

Ja, viel zu sagen gibt es zum Blog selbst eigentlich nicht. Der September wird nicht so Rezi-reich wie der August, aber doch auch interessant. Außerdem warten tolle Bücher darauf, eingekauft und gelesen zu werden, so dass zumindest ich beim Schreiben viel Spaß haben werde – ihr müsst euch halt noch ein wenig gedulden.
Meine Planung geht übrigens auf… ich habe mal so grob überschlagen, wie die Rezensionen sich noch bis Dezember verteilen und es sieht gut aus. Ich will ja erreichen, im November schon Rezensionen für Januar zu haben, um im Dezember hauptsächlich Weihnachtsgeschichten posten zu können. Scheint zu klappen, da hat sich das rumärgern in diesem Jahr also gelohnt. Trotzdem werde ich mir wohl für nächstes Jahr etwas anderes einfallen lassen müssen. Ich bin nicht zufrieden damit, dass ihr so lange auf Rezensionen habt warten müssen, wie ihr wisst.

Mein Leben und Ich

Ich weiß auch nicht, dieses Jahr ist bei mir einfach komplett der Wurm drin. Der August war wieder so ein Monat, in dem viel schief gelaufen ist und ich mir häufig Sorgen gemacht habe oder vor irgendetwas Angst hatte. Dann hatte ich eine Woche Urlaub, die einfach komplett für den Arsch war (aus privaten Gründen) und demzufolge einfach nicht die langersehnte Erholung gebracht hat. Ich will jetzt auch nicht schon wieder Jammern, es tut mir eh schon immer Leid, dass ich euch immer voll maule mit diesem Mist. Und es ist ja auch nicht so, als wäre es nur scheiße gewesen im August. Es gab durchaus auch schöne Momente.
Vielen sagen ja, ich bin einfach ein totaler Pessimist, aber ich glaube, das bin ich gar nicht. Ich rede nicht alles schlecht, sondern es läuft einfach wirklich nicht gut. In anderen Bereich läuft es dafür ja echt spitze und das kann ich auch wertschätzen. Aber es ist halt irgendwie schwer, wenn andere Dinge tonnenschwer auf einen lasten. Und ich bin eben auch kein wirklicher Optimist. Ich kann nichts Positives in Dingen finden, die einfach scheiße sind. Wenn überhaupt, würde ich mich als Realist einstufen. Und als dieser weiß ich, ich kann für vieles in meinem Leben dankbar sein, aber als dieser weiß ich auch, dass einiges eher schief läuft. Und wenn man das, was schief läuft, nicht wirklich ändern kann, dann schlägt das eben auf die Stimmung. So einfach ist das.
Aber wisst ihr, was ich genossen habe? Das Wetter. Es war zeitweise nämlich echt kalt und regnerisch und das ist irgendwie genau mein Wetter. (Passt ja zu meiner bomben Stimmung, ne.) Leider wird sich das bald wieder ändern, spätestens im Oktober werde ich also wieder an meiner Winterdepression zu knabbern haben. Obwohl ich ja – auch wenn ich kein Fan von so was bin – überlegt habe, Vitamin D zu nehmen. Ich habe gehört, dass soll ähnlich wie Lichttherapie funktionieren. Hat da jemand Erfahrung mit? Stimmt das? Ansonsten muss ich vielleicht wirklich so Lichttherapie in Anspruch nehmen, weil ich schon selbst weiß, dass das, was letztes Jahr bei mir abging, nicht normal war. Und da ich ja eh ein pessimistische Realist bin, kann ich mir so eine niedergeschlagene Stimmung nicht auch noch antun…
Trotzdem freue ich mich auf den Winter. Dann werde ich jedes Wochenende da sitzen, Glühwein trinken, Zimteis essen (ich stehe auf Zimt, nichts ist besser als Zimt!) und mich auf Weihnachten freuen.
Aber zurück zum August… obwohl, lieber nicht. Oder doch, ein was muss ich nämlich noch loswerden. Ich habe, wie so oft in diesem Jahr, eine wichtige Erkenntnis gemacht: Man kann sich nicht vor dem verstecken, wer man ist. Soll heißen, auch wenn alle anderen einen für etwas, das man repräsentiert, komisch finden, so ist es doch ein Teil von einem selbst, den man nicht unterdrücken darf. Man sollte nicht versuchen, mit dem Strom zu schwimmen, sondern das ausleben, was einen glücklich macht. Und dann kann das gut sein, dass man irgendjemanden damit vor den Kopf stößt oder befremdet, aber warum sollte man etwas, das zu einem gehört, vor sich selbst verstecken, nur um nach Außen hin irgendwie dazu zu passen. Es funktioniert sowieso nicht auf Dauer. Irgendwann bricht es einfach aus einem raus und dann muss man das auch ausleben. Kann schon sein, dass es einen vielleicht selbst Angst macht oder so, aber das sollte einen nicht davon abhalten, man selbst zu sein. Jeder findet sein Glück eben in etwas anderem und das ist auch gut so.

Vorschau auf den September

Nun, ich habe ja schon gesagt, dass es im September nicht sooo viele Rezensionen geben wird, wie im August. Aber ich schätze, ihr werdet verstehen können, dass ich nicht jeden Monat ein riesiges Pensum an Rezensionsexemplaren, normalen Büchern und englischen Büchern aufwarten kann.
Trotzdem – und auch das habe ich schon gesagt – halte ich den September für interessant, weil er doch einige gute Bücher umfasst. Vor allem auch im BDSM-Bereich. Schaut auch unbedingt im September auf meine Leseliste, ich kann es zwar nicht 100%ig sagen, aber ich habe das Gefühl, dass die Bücher, die ich im September kaufen werde, sicher (fast) alle ihr Geld wert sein werden.
Viel mehr kann ich noch gar nicht sagen. Ich weiß z.B. nicht, ob es einen Neuzugängepost gibt, weil ich noch gar nicht geschaut habe, was an Mangas im September heraus kommt und was davon mir gefallen könnte. (Ihr könnt auch, was Mangas betrifft, mal einen Tipp abgeben. Aber ich bin bei Mangas noch kritischer, als bei Büchern, also bitte empfehlt mir nicht jeden Schrott.) Im Prinzip muss es auch wieder eine Rezension zu einem englischen Buch geben, weil ich davon eigentlich genug habe. Mal sehen, ob ich es rechtzeitig schaffe, ansonsten gibt es das eben erst im Oktober. Und dann gibt es ja auch immer noch spontante Aktionen, die vielleicht kommen und von denen ich jetzt noch gar nichts erzählen kann, weil ich sie selbst noch nicht kenne.

Famous last words

Mal vorweg was anderes: Wisst ihr, warum ich dieser Rubrik nicht auch einen deutschen Namen verpasst habe? Weil das eigentlich ein wenig doppeldeutig gemeint ist. Es sind zwar klar meine letzten Woche in der Zusammenfassung, aber hauptsächlich ist es einer meiner absoluten Lieblingssongs.
Aber jetzt weiter im Text: Wie meistens bezieht sich das Zitat auch diesmal wieder auf meine Psychoblabla von vorhin. Here it is:

„You never find yourself, until you face the truth.“
Pearl Bailey

Jules :)

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