Mittwoch, 15. Juli 2015

Drop Dead! (Andrew Summers) [Q]

Hallo ihr!

Diesmal geht es um Andrew Summers "Drop Dead!". Das eBook umfasst 47 Seiten und erschien bei X-Scandal Books. Es handelt von Leo, der im Internet nach einem Freund sucht und dort einen vermeintlich heißen Südländer kennenlernt. Das Buch gehört zur "Love-Disasters"-Reihe, in welcher immer wieder von Leo erzählt wird, wie er sich auf die Suche nach Liebe begibt.


Beschreibung:

Leo ist auf der Suche nach der großen Liebe. Weil er noch nicht geoutet ist, versucht er dies meist über das Internet. Dabei hat er jedoch nicht wirklich Glück. Doch dann lernt er einen vermeintlich heißen Südländer kennen, der auch noch mehr wie nur schnellen Sex zu bevorzugen scheint. Selbstverständlich stimmt er einem Date zu.

Meine Meinung:

Also ich muss schon sagen, dass die Geschichte einen gewissen Witz hat. Ich musste schon das eine oder andere Mal schmunzeln oder gar lachen. Im Prinzip wird eben ein ziemlich missglücktes Date beschrieben, das gleichzeitig sehr lustig und irgendwie sehr eklig ist und deshalb einfach viel Situationskomik heraufbeschwört.
In gewisser Weise ist das einfach wieder eine Geschichte aus dem wahren Leben und wie das in diesem so ist, kann halt auch mal einfach was schief gehen und nicht zum Happy End führe. Daraus könnt ihr schon schließen, dass es keine typische Liebesgeschichte ist. Eigentlich hat Liebe in der Geschichte eh nicht viel zu suchen.
Ich werd nicht so ganz schlau daraus, ob die Geschichte jetzt wirklich so geschehen ist, oder ob es nur so dargestellt wird – ist aber auch egal, Fakt ist, es könnte so geschehen sein und das macht es eben sehr authentisch.
Wer allerdings eine einfache Liebesgeschichte mit Happy End sucht, ist hier eher falsch.
Trotzdem finde ich es in gewisser Weise lesenwert, weil es einfach eine ganz witzige, coole Geschichte ist, die auch ein wenig vor so Internet-Dating-Platformen und verlogenen Leuten darauf warnt und zeigt, was passieren kann, wenn man zu gutgläubig und überstürzt an so was rangeht.
Die Wortwahl in der Geschichte finde ich teilweise schon ein wenig derb. Gerade die beste Freundin, aber auch ihn selbst, wenn er z.B. seine Mutter „Alte“ nennt. Irgendwie ist das nicht so meine Welt, aber zu der „abgefuckten“ Date-Geschichte passt das dann doch wieder ganz gut.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Ich würde sagen, muss es mögen und offen dafür sein, dann kann es einen gut gefallen. Wer sich also nicht daran stört, dass es kein Happy End gibt, sich aber am wahren Leben noch erfreuen kann, ist hier richtig. Ansonsten lieber Finger weg.

Ich weiß nicht, ob ihr das wisst, aber ich spreche meine Rezensionen ja immer als Sprachmemo auf mein Handy und mir fällt gerade auf, dass ich in jedem Sprachmemo mindestens einmal gähne. Heißt das jetzt, ich langweile mich selbst? Ich hoffe, ich langweile euch nicht auch!
Jules :)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen