Samstag, 16. Mai 2015

Cryptal City: Vier Jugendliche gegen eine Stadt (Denny van Heynen)

Hey ihr!

Das heutige Buch nennt sich "Cryptal City: Vier Jugendliche gegen eine Stadt"* und stammt von Denny van Heynen. Es wird frei publiziert und umfasst 153 Seiten. Handeln tut es von den vier Jugendlichen Jake, Noah, Brenda und Linda, die endlich herausfinden wollen, wie ihre Eltern gestorben sind.


Beschreibung:

Am 31. Juli 2000 starben die Eltern von Jake, Noah, Brenda und Linda auf mysteriöse Weise und niemand in der Stadt schein den vier Jugendlichen erzählen zu wollen, was damals wirklich geschah. Irgendwann beschließen sie, auf eigene Faust zu ermitteln und stoßen bei ihrer Rechereche schnell auf die ominöse Geschichte der Gründung von Cryptal City. Als sie auch noch Tarotkarten finden, die damit in Zusammenhang stehen, wird es für sie gefährlich. Denn die Stadt versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass die die vier herausfinden, was wirklich geschah.

Meine Meinung:

Wieder mal ein Genre, das jetzt nicht so typisch für mich ist. Dafür hat es mir aber wirklich gut gefallen. Die Geschichte geht auch wirklich mehr in Richtung Mysterie als Fantasy und sowas mag ich dann doch ganz gerne.  Irgendwie erscheinen mir solche Dinge glaubwürdiger und dann kann ich sie auch eher akzeptieren. Aber das tut jetzt ja nichts zu Sache.
Obwohl... eigentlich schon, denn dadurch hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Es war nicht wirklich gruselig, aber durchaus spannend und ich habe das Buch eigentlich an einem Stück durchgelesen. Gut fand ich vor allem, dass man nicht alles schon erahnen konnte. Zwar hat man sich schon einiges denken können, aber vieles war dann doch auch verworren und hat einen überrascht, wenn es dann aufgedeckt wurde.
Ich mochte auch, dass der Fokus wirklich auf dieser Geschichte lag und nicht auf der Homosexualität der Protagonisten. Wer auf Liebe nicht verzichten will, braucht aber keine Angst haben. Es geht schon auch um die Beziehung zwischen Jake und Noah, die sich so langsam in der Geschichte mitentwickelt, aber sie steht eben nicht im Vordergrund. Sowas mag ich, weil ich dann immer die leise Hoffnung habe, dass sich so ein Buch völlig in seinem eigentlichen Genre etablieren kann. Ich meine... selbst wenn man nicht auf Gay Romance steht, würde ich es einfach schön finden, wenn mal so jemand zu dem Buch greift und sich einfach an der Geschichte erfreut und es dabei total egal findet, ob die Protagonsiten nun homo-, hetero- oder asexuell sind. Versteht ihr?
Einen Kritikpunkt habe ich leider auch. Ich finde, der Stil ist noch nicht gänzlich ausgereift. Man könnte z.B. noch ein wenig mehr ins Detail gehen. Man hat so ein bisschen das Gefühl, dass Jake es einfach nacherzählt. Irgendwie wird aber nur das Wesentliche erzählt und manches auch ein wenig schnell abgehandelt. Zum Beispiel gibt es auch viele Zeitsprünge. Daran könnte man jetzt noch arbeiten. Trotzdem finde ich aber, dass man es gut lesen kann. Flüssig, ohne Fehler und schon auch mitreißend.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Ja gut, das Buch ist halt mehr etwas für Mysterie-Fans. Klar, es beinhaltet auch eine schwule Liebesgeschichte (und genaugenommen auch eine lesbische), aber der Fokus liegt halt nicht darauf. Wer es also nur wegen diesem Gay Romance Faktor kauft, ist hier eher falsch. Wenn es aber nicht unbedingt eine große Lovestory sein muss, dann lohnt sich das Buch definitiv.

Im Moment ist alles so stressig, weiß auch nicht. Irgendwie komm ich mit meinem Blog gar nicht hinterher. Das Wochenende ist schon wieder so gut wie um und ich habe mal wieder nichts geschafft... x.x
Jules :)



* Diese Geschichte wurde mir von Denny van Heynen zu Rezensionszwecken überlassen. Noch einmal ein herzliches Dankeschön dafür!

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