Samstag, 28. Februar 2015

Februar

Hey ihr Lieben!

Der Februar ist so gut wie zu Ende und ganz wie versprochen, gibt es natürlich auch diesmal wieder eine Monatszusammenfassung meinerseits. Ich will auch gar nicht viel dazu sagen, sondern fange einfach gleich an:

Rund um den Blog

Ich weiß, ich erzähle das jetzt schon seit Wochen, aber ich überlege immer noch, ob ich nun mehr Rezensionen posten soll oder nicht. Momentan hätte ich genug und es tut mir einfach Leid, wenn sie so lange auf Veröffentlichung warten müssen, aber was mich davon abhält, ist einfach die Angst, am Ende wieder zu wenige Rezensionen zu haben. So ging es mir letztens im Dezember und dann kam ich wirklich in Zeitdruck, wie gewohnt zu posten. Ich denke, im März werde ich mich dennoch hinsetzen und mal grob planen, wann welche Rezension kommen würde, würde ich jetzt mehr veröffentlichen. Wenn ich sehe, es haut hin, spricht ja nichts dagegen, ansonsten kann ich es immer noch lassen.
Auch so bin ich aber eher unglücklich mit dem Blog. Also nicht mit dem Blog selbst, sondern mit meiner mangelnden Kreativität. Ich will gerne mehr verschiedene Dinge posten, weiß aber nicht was. Es soll kein 08/15-Gelaber geben, sondern wirklich etwas, das man auch längere Zeit beibehalten kann. Irgendwie habe ich auch schon Ideen im Hinterkopf aber das ist so, als würde einen das Wort auf der Zunge liegen – ich kann sie einfach nicht greifen.
Falls ihr aber etwas habt, dass ihr gerne auf dem Blog lesen wollt, dann schreibt es ruhig in einen Kommentar. Vielleicht nehme ich eure Vorschläge ja mit auf, wenn mir schon keine eigenen sinnvollen Dinge einfallen wollen.

Bücher, Bücher, Bücher

Lesetechnisch war ich vom Februar hingegen sehr begeistert. Er hielt einige großartige neue Bücher für mich bereit. Ich meine jetzt mal die Neuerscheinungen, sondern allgemein die Bücher, die ich im Februar gelesen habe. Sie haben mich alle überzeugt – die einen mehr, die anderen weniger, aber schlecht war einfach keines.
Und auch bei den Rezensionen muss ich sagen, dass ich fast alle Bücher nur loben konnte und wenig Kritik anbringen musste. Ich finde, so macht es einfach mehr Spaß. Ich will mich nicht wiederholen, ihr wisst ja, wie leid es mir tut, etwas stark kritisieren zu müssen.
Überrascht hat mich übrigens „Wenigstens für eine Nacht“. Ich würde sogar so weit gehen, es zu einem meiner Favoriten in dem Monat zu benennen. Warum, könnt ihr ja in der Rezension dazu nachlesen. ;D

Was mich bewegt

Was könnte momentan spannender sein, als die nahende Buchmesse. Ich werde wohl leider nicht dort sein, auch wenn es momentan noch nicht entschieden ist und ich vielleicht, ganz vielleicht ja doch das Glück haben kann, endlich mal wieder dabei sein zu dürfen. Ich war jetzt schon zwei Jahre nicht, eigentlich wird es wieder mal Zeit.
Lust habe ich definitiv total, die Vorfreude der anderen steckt einfach an und wenn ich sehe, was es alles Tolles geben wird, dann möchte ich es echt sehr ungerne verpassen. Ich werde euch – ganz unabhängig davon, ob ich selbst fahre oder nicht – eine Auflistung posten, wo ihr unbedingt mal vorbei schauen müsst, wenn ihr fahrt. Soll ja wenigstens irgendwer etwas davon haben, wenn schon nicht ich. XD
Nun, dann war ja auch noch Fasching oder Karneval oder wie auch immer ihr es nennen wollt. Es wird euch nicht wundern, wenn ich zugebe, dass ich ein totaler Muffel bin, was dieses Zeug betrifft. Diese aufgesetzte Fröhlichkeit, die zu 90% nur dem Alkohol zuzuschreiben ist, ist einfach nichts für mich. Deshalb werde ich euch auch leider kein Foto mit lustiger Verkleidung beifügen können, ich hoffe, ihr seht es mir nach.
Ansonsten gab es im Februar ja eigentlich nur ein Thema: „50 Shades of Grey“
Was sind schon nationale und internationale Katastrophen, wenn dieser Film in die Kinos kommt?
Wenn ihr mein Twitter verfolgt, dann habt ihr sicher mitbekommen, wie wenig ich vom dem Film halte. Meine Liebe zu BDSM und dem selbigen Genre verbietet es mir auch einfach, diese kommerztaugliche *PIEP* gut zu finden. Das einzig gute Haar, das ich daran bisher ausgelassen habe, war, dass es diese ganze Szene ein wenig öffentlichkeitstauglicher macht. Ich dachte wirklich, es wird so ein wenig mehr Toleranz für diesen Fetisch in der Öffentlichkeit geschaffen, weil jetzt nicht mehr alle hinter vorgehaltener Hand „Freak“ sagen, sondern durch den Film eher verstehen, wie anregend es sein kann.
Aber leider habe ich mich da geirrt. Nach dem ich den Kommentar „Der Film war echt klasse, aber das ein Kerl seine Freundin an einer Leine in den Film geführt hat, war ja mal total daneben.“ gelesen habe, war mir klar, dass unsere biedere Gesellschaft niemals wirklich offen dafür werden wird. Aber wundert mich das wirklich? Nein! Wenn es schon Leute gibt, die Homosexualität noch als Sünde wahrnehmen, dann wird es erst recht keine Leute geben, die verstehen werden, warum manche Leute auf BDSM abfahren. Und genau deswegen ist dieser Film absoluter Schwachsinn. Im Prinzip macht es die Szene doch zu einer Lachnummer. Wenn jetzt jeder, der seine Freundin mal ans Bett fesselt, davon spricht, BDSM zu betreiben, dann werde ich wohl auswandern, um dieses saublöde Gelaber nicht länger ertragen zu müssen.

Mein Leben und Ich

Ach ja, privat war der Februar dann auch eher nicht so mein Monat. Nicht nur, dass ich gesundheitlich noch immer angeschlagen bin, ich durfte auch wieder meiner alljährlichen Valentinstagsdepression frönen. Wie ich diesen Tag doch hasse. Ich habe es im Januar ja schon gesagt, eigentlich mag ich mein Single-Dasein ja, aber manchmal vermisse ich einfach eine starke Schulter zum anlehnen, jemand, der mir den Rücken stärkt, wenn mal wieder alles nicht so rosig läuft. Und am Valentinstag, da werde ich mir dieser Sehnsucht und meiner Einsamkeit einfach so richtig bewusst. Ich würde es nach Außen hin nie so zeigen, aber manchmal, wenn gerade wieder alles scheiße ist, da ist dieses Alleinsein kaum zu ertragen.
Es liegt aber nicht nur am Valentinstag, dass ich den Februar nicht mag. Ich finde, er repräsentiert noch einmal die kalte, dunkle, eklige Jahreszeit, ehe endlich der Frühling kommt. Als Kind hat mich das nie so gestört, aber da wusste ich auch nicht, wie sehr einen dieses Düstere herunterziehen kann, wenn eh schon alles so schwer ist. Damals mochte ich auch noch den Schnee, jetzt, wenn ich müde und frierend mein Auto freischaufeln muss, nur um dann mehr rutschend als fahrend zur Arbeit zu kommen, dann hasse ich ihn.
Klinge ich wie ein Opa, wenn ich sage, früher war alles besser? Vermutlich. Aber es ist doch so, ihr braucht mir da nichts anderes erzählen wollen.
Wahrscheinlich langweile oder nerve ich euch mit meiner miesen Stimmung, also höre ich jetzt lieber damit auf. Es gab ja im Februar auch schöne Dinge, so ist es nicht. Ich habe Urlaub gebucht, auf den ich mich freue wie auf kaum etwas anderes, ich habe eine liebe Freundin, die gerade Berge zu versetzen versucht, um mich auf die LBM zu begleiten und ich freue mich, weil morgen endlich, endlich der März beginnt. Klar, Frühlingsanfang ist erst Ende des Monats und wer kann schon sagen, ob dieser nicht genauso kalt und dunkel wie der Februar wird, aber dennoch freue ich mich darauf und hoffe auf die Sonne. Ach ja, ich vermisse sie so sehr…

Vorschau auf den März

Wie schon gesagt, werde ich mich im März also hinsetzen und sehen, ob ich eine andere Rezi-Aufteilung vornehmen kann. Wie versprochen wird auch die Buchmesse Thema sein, aber ich habe noch mehr geplant, was ich gar nicht so sehr verraten möchte. (Schon allein, weil ich keine Vorfreude wecken will, wenn ich die Sache dann doch scheiße finde und nicht poste…)
Aber mein Gott, das interessanteste sind doch die unzähligen Neuerscheinungen im März. Immerhin steht die Buchmesse an! Ich weiß jetzt schon, dass der März mein Konto sprengen wird, aber ich wette, es wird mir jeden Cent wert sein.

Famous last words

Zuletzt noch ein Zitat, das mir beim ersten Lesen die Tränen in die Augen getrieben hat. Ich bin ja momentan eh sehr sentimental – Valentinstag lässt Grüßen –, da war dieses Zitat sozusagen noch die Krönung.

„Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.“ 
Vincent van Gogh

Jules :)

Kommentare:

  1. Ich glaube, man sollte dem Valentinstag gar nicht so viel Bedeutung zumessen. Ich verstehe, wenn man sich nach Liebe sehnt und dann plötzlich überall Herzen und Liebessprüche und Blumen.... auftauchen, dann ist das vermutlich nicht gerade angenehm. Aber dieser Tag verändert letztendlich nichts und du solltest dich nicht davon herunterziehen lassen. Irgendwo versteckt sich die Liebe und sie braucht diesen Tag nicht, um zu dir zu finden. Eigentlich mag ich den Februar auch nicht, weil so dunkel und kalt und Schnee... ach, lassen wir das.
    Natürlich kenne ich deine Situation nicht, aber wenn du es irgendwie ermöglichen kannst, solltest du zur Buchmesse fahren. Gerade in diesem Jahr habe ich den Eindruck, dass es eine ganz besondere Messe werden könnte. Gerade im Gay- Bereich werden so viele tolle Autoren dabei sein. Es wird so viele neue Bücher geben und Meet & Greets und Signierstunden und... vermutlich wird man nicht sehr oft so vielen Autoren auf die Pelle rücken können und die freuen sich darüber auch :-)
    Also gönn dir dieses Highlight... vor allem nach einem deprimierenden Februar.
    lg
    Karo

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    1. Weißt du, die meiste Zeit sehe ich das genauso. Und Valentinstag... ich mag den Tag generell nicht. Ich mochte ihn nicht mal, als ich in einer Beziehung war. Und trotzdem lasse ich mich davon so deprimieren. Es ist schlimm, wenn man niemanden hat, während alle anderen den Tag so zelebrieren.
      Aber Danke, deine Worte machen mir doch ein bisschen Mut. :3
      Hach ja, ich weiß. Ich sehe ja, was sich da alles auf der Messe tummeln wird und will auch nichts mehr, als das miterleben.
      Aber es ist gerade so aussichtslos. Wenn sich nicht spontan noch etwas ergibt, dann sehe ich eher keine Chance. Trotzdem bleibe ich dran und versuche es irgendwie möglich zu machen.
      Grüße! :)
      Jules

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