Samstag, 3. Januar 2015

Liebe mit Stolpersteinen (Jill J. Jenkins)

Hallo ihr Lieben!

Heute geht es um den 2. Teil zu "Liebe per Smartphone" von Jill J. Jenkins. Er nennt sich "Liebe mit Stolpersteinen"* und umfasst 192 Seiten und erzählt uns eine Episode aus der Beziehung zwischen Leeroy und Jaysen.


 Beschreibung:

Nachdem die beiden zusammengefunden haben, leben Jaysen und Leeroy nun gemeinsam in Leeroys Wohnung und genießen ihre Liebe. Leider hat Jaysen beruflich sehr viel zu tun und kann nur wenig Zeit mit Leeroy verbringen. Dieser gerät immer mehr in Zweifel, ob er tatsächlich gut genug für Jaysen ist, der ja Chef eines riesigen Buchimperiums ist, wohingegen er nur als einfacher Angestellter arbeitet. Diese Zweifel und eine Notlüge führen jedoch dazu, dass Jaysen das Gefühl hat, Leeroy würde ihn nicht wirklich lieben, was zu allerlei Missverständnissen führt.

Meine Meinung:

Teil 1 habe ich ja noch ein wenig mit gemischten Gefühlen gelesen, aber solangsam gewöhne ich mich an den Schreibstil und muss sagen, dass er durchaus etwas sehr authentisches hat. Dadurch, dass so viel geredet und auch ab und an Umgangssprache verwendet wird, wirkt alles so realitätsnah. Als wäre es wirklich mitten aus dem Leben gerissen und man würde einem ganz normalen Pärchen bei ihrer Beziehung über die Schulter sehen.
Ich bin zwar immer noch der Meinung, man hätte ein wenig mehr außen rum schreiben können, aber ich finde es auch nicht mehr sonderlich schlimm, dass dem nicht so ist.
Was mich ein wenig irritiert hat, ist die Sache, dass Leeroy wenig Geld hat. Ich weiß nicht, ob ich es einfach überlesen habe, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass es in Teil 1 einmal wirklich konkret angesprochen wird. Deswegen hat es mich doch verwundert, dass seine Geldsorgen plötzlich so massiv sind. Und auch die Sache mit seinem Ex wurde bisher nicht wirklich angesprochen.
Gut finde ich die Geschichte mit dem Ex aber trotzdem, weil es natürlich viele offene Fragen in diesem Teil der Story beantwortet. Am Anfang habe ich mir ja gedacht, dass Leeroy sich einfach absolut affig aufführt, aber wenn man die Hintergründe dann kennt, versteht man es auch.
Was ich wirklich super fand, war die Tatsache, dass mal eine Intrige im Spiel war. Neimand, der dagegen pfuscht, wie in so einer schlechten Soap. Es kann ja manchmal auch alles total außer Kontrolle geraten, weil Missverständnisse vorliegen, da muss nicht immer ein böser Dritter im Bunde sein. Ich fand es toll, dass es hier so war, weil diese ganze Intrigengeschichte einfach nicht mehr spannend ist.
Auch schön fand ich, dass in dem Buch ein AIDS-Test konkret angesprochen wird. Es gibt so viele Romane, wo das unter den Tisch fällt, dabei ist es so wichtig und ich finde, wenn ein Buch so etwas beinhaltet, sollte man es positiv (haha!) hervor heben.
Übrigens gibt es wieder eine Leseprobe zu Teil 3. Ich freue mich, dass es noch einen dritten Teil geben wird. Immerhin hat man ja durch das Missverständnis wenig von der Beziehung mitbekommen und das hat mir ein wenig gefehlt. Deswegen ist es gut, dass Teil 3 das (hoffentlich) nachholt.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Genauso wie Teil 1 empfehle ich auch diesen ab 15 Jahren und an alle Gay Romance Fans, die sich über ein kurzweiliges, aber schönes Leseerlebnis freuen.
Ach, was ich noch sagen mölchte: Ich mag ja eigentlich keine Geschichten, die in mehrere Teile untergliedert sind, weil einen das so an die Geschichte bindet. Aber hier finde ich klasse, dass man die Teile auch locker getrennt von einander lesen kann. Wer also nur Lust auf einen der Teile hat, kann sich auch damit begnügen.

Mein erster richtiger Post im neuen Jahr. Das ist doch eine Erwähnung wert, oder? Ich hoffe wirklich, dass ich diesen Blog im neuen Jahr genauso führen kann, wie 2014. Die letzte Zeit war einfach total anstrengend und ich hatte wenig Zeit zum Lesen, aber ich hoffe einfach, dass sich das wieder ändert.
Jules :)

* Diese Geschichte wurde mir von Jill J. Jenkins zu Rezensionszwecken überlassen. Noch einmal ein herzliches Dankeschön dafür!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen