Samstag, 31. Januar 2015

Januar

Hi ihr!

Willkommen zum ersten Laberpost in diesem Jahr – und überhaupt. :D (Ich brauche dringend noch einen guten Namen für diese Reihe. Aber alles, was mir bisher eingefallen ist, gibt es schon oder klingt blöd. Vorschläge?)
Der Januar ist schon wieder zu Ende, dabei war doch gerade erst Weihnachten – einfach unfassbar, wie schnell die Zeit vergeht. Manchmal macht es mir ein wenig Angst zu sehen, wie schnell das Leben verfliegt. Ich meine, ich bin noch jung, aber es weiß ja niemand, wie viel Zeit für einen vorgesehen ist. Wenn ich so darüber nachdenke, bekomme ich immer Angst, zu viel zu verpassen, während ich auf bessere Zeiten warte. Aber genug philosophiert, ich möchte ja jetzt nicht alle mit solchen Themen deprimieren.

Rund um den Blog

Auf meinem Blog hat sich erstaunlich viel getan diesen Monat – nicht alles ist für euch sichtbar, aber ich merke es deutlich. Hauptsächlich habe ich meinen Urlaub genutzt, um viel zu lesen und so auch viele Rezensionen zu schreiben. Dadurch gestaltet sich die Organisation jetzt deutlich stressfreier. Sprich, ich habe jetzt einige Monate mit Blogposts abgedeckt und ich nicht mehr mit der Zeit im Nacken lesen muss. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass ihr länger auf Rezensionen zu den Büchern meiner „Lese ich gerade“-Liste warten müsst. Sorry dafür. Ich habe schon überlegt, den freien Mittwoch mit einer weiteren Rezension zu belegen, aber ich zögere noch. Ich fürchte, sonst hat sich das mit dem stressfreien Lesen schon wieder erledigt. Und irgendwann versuche ich wahrscheinlich krampfhaft, den Mittwoch zu füllen und habe am Ende das totale Chaos angerichtet. xD
Meine heimliche Angst, mir könnten die Kolumnenthemen ausgehen, habe ich auch etwas bekämpfen können und wieder einige abgetippt bzw. Ideen gesammelt. Ich fürchte immer noch um die Reihe, aber nicht mehr so sehr.
Natürlich bestand die größte Neuerung im Januar aber aus meinem Twitter-Acc. Ich mag Twitter ja sehr gerne und deshalb habe ich auch totalen Spaß daran. Ich denke, es war definitiv die richtige Entscheidung. Ich ärgere mich echt, dass ich zunächst Facebook in Erwägung gezogen habe.

Bücher, Bücher, Bücher

Buchtechnisch hat der Januar einiges für mich parat gehalten – leider nicht nur Gutes. Tatsächlich habe ich sowohl sehr schöne als auch echt enttäuschende Bücher gelesen, was mich immer in die Zwickmühle bringt, eine negative Rezension zu schreiben. Ich fühle mich dann immer so mies, weil ja in dem Buch Liebe, Mühe und Herzblut steckt. Aber was will ich denn machen?
Dafür fiebere ich schon dem Februar entgegen, weil da einige tolle Bücher rauskommen sollen. (Allgemein freue ich mich auf viele Neuerscheinungen in diesem Jahr. Was ich bisher so mitbekommen habe, klingt alles sehr viel versprechend.)
Positiv anzumerken ist aber, dass ich im Januar viele positive Rezensionen hatte – und das auch noch über Bücher, die mir echt am Herzen liegen. Ein toller Start ins Jahr, findet ihr nicht?

Mein Leben und Ich

Einen nicht so tollen Start hatte ich dafür privat. Den halben Januar lag ich krank zu hause und weil ich eh so ein Unglückskind bin, darf ich mich damit auch noch ca. 3 weitere Monate rumärgern. Wenigstens darf ich jetzt wieder unter Menschen (manchmal eine eher zweifelhafte Ehre), auch wenn ich noch vorsichtig sein muss.
Am meisten hat mich aber geärgert, dass ich nicht Schwimmen gehen konnte. 20 Jahre habe ich gebraucht, um mich zu Sport aufzuraffen, nur um gleich wieder ausgebremst zu werden. Was sagt mir das? Ich sollte es lassen. Sport ist eh Mord. xD
Auch sonst war ich im Januar eher deprimiert. Oft habe ich mich gefragt, ob ich beruflich den richtigen Weg eingeschlagen habe oder ob ich nicht lieber hätte studieren sollen. Und dann habe ich mich auch noch wegen meiner nicht vorhandenen Beziehung selbst bemitleidet – dabei war ich bisher eigentlich glücklicher Single.
Vielleicht liegt es auch einfach am Wetter. Diese dunkle Jahreszeit tut mir einfach nicht gut und ich sehne mich nach dem Frühling. Sonne statt Schnee und Kälte, das ist meine Welt.

Was mich bewegt

Doch nicht nur was die Jahreszeit anbelangt, sehne ich mich nach besseren Zeiten. Ursprünglich hatte ich vor, hier auch meinen Senf zu aktuellen Ereignissen kund zu tun, aber momentan nervt es mich einfach alles nur. All der Hass in der Welt – haben wir denn gar nichts aus der Vergangenheit gelernt?
Und was sind das für Menschen, die die nichts Besseres zu tun haben, als gegen andere Hetzkampagnen zu starten? Wenn ich das Wort PEGIDA schon lese, könnte ich kotzen. In was für einer Welt leben wir eigentlich? Unfassbar!
Aber genug davon, ich rege mich nur auf. Also lass ich es lieber gleich…

Famous last words

Und auch so weiß ich gerade nicht mehr zu erzählen. Außerdem hat mir die Hand wehgetan – ich habe das nämlich alles erstmal handschriftlich verfasst, ehe ich es abgetippt habe.
Also beende ich mein Blabla nun mit einem Zitat, das diesen Monat irgendwie zu meiner Grübelei gepasst hat und mich auch sonst gut gefällt:

Of all sad words of tongue or pen, the saddest are these, ‘It might have been’.”
John Greenleaf Whittier

Einen wunderschönen Februar wünsche ich euch!
Jules :)

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