Freitag, 31. Oktober 2014

Schattennebel (Amber Redd)

Hallo Leute!

Ich dachte mir, anlässlich meines Lieblingsfestes gibt es heute auch ein Special auf diesem Blog. Entgegen meiner Abneigung gegen das Genre Fantasy, habe ich für euch ein Buch aus dieser Richtung gelesen, dass sicher perfekt zu Halloween passt, weil es nämlich gleichzeitig auch ein wenig gruselig ist.
Und zwar spreche ich von "Schattennebel" von Amber Redd, welches im Cursed Verlag erschfien und 189 Seiten umfasst. Handeln tut es von Usher, auf dessen Grundstück sich seltsame Dinge ereigenen.


Beschreibung:

Auf Ushers Grundstück geschehen merkwürdige Dinge und als er ein verstümmeltes Fohlen findet, ahnt er, dass nicht alles mit rechten Dingen zugehen kann. Doch niemand will ihn anhören, nur der Postbote Jareth scheint ihm zu glauben. Aber dieser ist auch gleichzeitig Ushers nächstes Problem, denn er kann seine wachsenden Gefühle für ihn kaum unterdrücken - was er muss, weil Jareth ihn immer wieder zeigt, dass sie nicht auf Gegenseitigkeit beruhen. Oder doch?

Meine Meinung:

Prinzipiell bin ich bei Fantasy eher skeptisch, aber gleichzeitg bin ich ein totaler Horrorfanatiker und deswegen hat mich das Buch auch angesprochen, da es eine Mischung aus beiden beinhaltet, die mich doch überzeugen konnte. Obwohl ich finde, dass es in Büchern schwer ist, eine gruslige Atmosphäre zu schaffen, passiert dies hier dennoch. Zumindest am Anfang. Irgendwann kann mansich dann schon denken, wie alles zusammenhängt und es ist nicht mehr wirklich unheimlich, aber trotzdem spannend. Aber sind wir ehrlich - so ist das doch fast immer Bereich Horror.
Mir hat gefallen, dass in dem Buch gleichermaßen die Liebesgeschichte und die mysteriösen Vorkommnisse angesprochen wurden, ohne das eines wirklich überwogen hat. Der Spagat zwischen Horror/Fantasy und Gay Romance ist also geglückt.
Obowhl in dem Buch nur eine wirklich Sexszene vorkommt, finde ich das gar nicht tragisch. Ich hätte hier sogar ohne leben können, weil der Rest wirklich gut gelungen ist. Wie schon gesagt, bleibt die Spannung auch erhalten, wenn man schon ahnen kann, was geschieht, weil man eben nicht weiß, wie genau es geschieht und weil man bis zum Ende mit Usher mitfiebert, wann Jareth ihn nun endlich erhört.
Die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch und ich mochte auch die Nebencharas sehr, weil sie ihre eigenen Persönlichkeit haben und nicht nur irgendwelche Randfiguren waren, sondern auch eine gewisse Daseinsberechtigung hatten.
Es ist nicht besonders lang, was aber nichts macht, weil man in dem Buch während des Lesens nichts vermisst. Ich finde, der Schreibstil ist detailliert und schafft es, eine gewisse Atmosphäre zu schaffen. Mit anderen Worten: Perfekt geeignet für Halloween.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Für Fantasyfans ist das natürlich ein gefundenes Fressen, aber auch Leute, die sich eigentlich - wie ich - eher davon fern halten, dürfte es gefallen, weil es nicht zu übertrieben ist. Ansonsten schlage ich es einfach jedem vor, der an Halloween ein wenig schmökern und sich dabei trotzdem leicht gruseln will.

Ich weiß, die Rezension kommt natürlich genau so, dass man sich das Buch wohl nicht merh besorgen kann, aber falls ihr das Buch in den heutigen Tag mit einbinden wollt, dann holt es euch doch einfach als eBook. Ansonsten ist es doch ideal, um die Halloweenstimmung noch ein paar Tage aufrecht zu erhalten.

Ach, ich liebe Halloween wirklich. Für mich hat das so einen besonderen Zauber an sich, an dem diese ganzen Horrorgeschichten so greifbar und gleichzeitig so märchenhaft werden - das gefällt mir total. Was macht ihr heute so? Ich werde mir mit ein paar Freunden DVDs ansehen (Horrorfilme natürlich) und danach draußen herumgeistern. Bei uns gibt es einen kleinen Park, in dem angeblich ein kopfloser Hund spukt. Ich glaube daran ja nicht, aber um Halloween Willen tue ich gerne so also ob.
In diesem Sinne:


Jules :)

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