Mittwoch, 7. Mai 2014

BDSM in Romanen [K]



Hey ihr!

Diesmal möchte ich euch meine Meinung zu BDSM in Romanen mitteilen, weil mich jetzt einige schon gefragt haben, wie die Bücher so sind und ob es sich echt lohnt, sich mal an eines zu wagen.
Ich muss zugeben, dass ich zunächst auch ein wenig gezögert habe, mir so ein Buch zu kaufen. Ich hatte einfach Angst, dass die Sache entweder viel zu harmlos dargestellt wird (ein paar Handschellen und ein Klaps auf den Po sind dann schon S/M) oder aber, dass man der Spannung wegen deutlich übertreibt. Mir ist zwar klar, dass es auch in diesem Bereich starke Extreme gibt, aber ich finde sie nicht dafür geeignet, wenn man einer allgemeinen Masse einen kleinen Einblick in diese Szene geben möchte.
Das ich letztlich so ein Buch gelesen habe, lag wohl einfach an meiner Neugierde. Ich dachte mir, wenn es mir nicht gefällt, dann muss ich es ja nicht zu Ende lesen. Persönlich habe ich mit der Szene ja nicht viel zu tun und hatte schon befürchtet, ich wäre danach vielleicht geschockt oder verstört. Glücklicherweise ist genau das Gegenteil eingetreten. Das Buch hat mich extrem begeistert! Das lag daran, dass sich das Buch deutlich von dem Abgegrenzt hat, was man landläufig im Fernsehen über BDSM zu sehen bekommt. Nicht nur, dass alles so erklärt wurde, dass es auch für Nichtangehörige der Szene nachvollziehbar war, sondern auch, weil man dort gleichermaßen auf den Schmerz, als auch auf die Zärtlichkeiten eingegangen wurde, die es in einer S/M-Beziehung nun mal ebenso gibt.
Auch, wenn ich das Ganze vielleicht noch immer nicht privat ausprobieren wollen würde, so bin ich doch ein wenig neugierig darauf geworden und auch offener, was dieses Thema angeht.  Vor allem aber habe ich mein Herz an solche Bücher verloren und suche momentan verstärkt nach ähnlichen Romanen, wie es die beiden waren, die ich bisher dazu gelesen habe.
Im Übrigen habe ich manchmal das Gefühl, dass die Beziehungen der Protagonisten solcher Bücher irgendwie harmonischer scheinen, als die normaler Personen. Das mag natürlich Quatsch sein, aber andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass Beziehungen wirklich laufen, wenn man sich, was seine sexuellen Wünsche anbelangt, wirklich 100%ig ergänzt.
Ich jedenfalls mag die Art der Beziehungen, wie sie in diesen Romanen dargestellt wurde, weil diese auf so eine Besitz ergreifende, aber auch sehr fürsorgliche Art geführt werden. Es macht einfach Spaß, so was zu lesen.
Allerdings habe ich auch schon einige solchen Bücher abgelehnt, weil sie zu sehr nur auf Sex, Erotik und eben BDSM ausgerichtet waren. Ich glaube, solche Bücher sind dann wohl doch eher etwas für Liebhaber der Szene, um jetzt mal so auszudrücken, nicht aber etwas für Leute, die einfach nur neugierig hinein schnuppern möchten.
Wer also jetzt ein wenig Lust bekommen hat, auch mal ein solches Buch zu lesen, der sollte sich wirklich auf Romane mit BDSM konzentrieren, die eine klare Geschichte dahinter zu stehen haben und in der es nicht rein um den Akt an sich geht.
Ich bin sicher, wer sich traut, dass mal auszuprobieren, wird ähnlich begeistert sein wie ich.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und vielleicht wollt ihr eure Erfahrungen ja wieder hier mit mir teilen!

Liebe Grüße,
Jules :)

Für alle, die jetzt Blut geleckt haben, findet ihr hier Rezensionen zu Büchern aus diesem Genre.

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