Freitag, 6. September 2013

Die Mitte der Welt (Andreas Steinhöfel)

Hey ihr Lieben!

Endlich gibt es mal wieder einen neuen Post!
Diesmal geht es um "Die Mitte der Welt" von Andreas Steinhöfel. Das Buch erschien bei Carlsen und umfasst 480 Seiten, auf denen der Protagonist Phil versucht, mit seinem seltsamen Leben klarzukommen.


Beschreibung:

Phils Familie ist anders, als andere. Seine Zwillingsschwester schottet sich von allen ab und lebt ein Leben voller Geheimnisse und seine Mutter hat eine Affäre nach der anderen und ist auch sonst keine wirkliche Unterstützung für Phil. Dabei sehnt dieser sich nur nach ein wenig Ordnung und Geradlinigkeit. Auch, weil ihre Familie nicht gerade hoch angesehen wird und er es schwer hat, Anschluss zu finde.
Was vor allem dann zum Problem wird, als er auf Nicholas trifft...

Meine Meinung:

In diesem Buch geht es gar nicht mal so sehr nur um das Thema Homosexualität, sondern auch viel um Selbstfindung und das Gefühl, nirgendwo dazu zu gehören.
Phil fühlt sich von vielen alleine gelassen und das einzige, was ihm seine Mutter beibringt, ist, an sich selbst zu glauben und sich von anderen Leuten nicht reinreden zu lassen.
Das ist für Phil natürlich sehr schwer, weil zum einen einige Menge Familienprobleme auf ihn einwirken, die er zu bewältigen hat, als auch die Tatsache, dass er sich in Nicholas verliebt und sein Schwulsein zu akzeptieren hat.
Kritiker behaupten oft, das Buch würde sehr viele Klischees enthalten, aber ich glaube nicht, dass dem so ist. Ich habe zumindest nicht mehr gefunden, als in manch anderen Büchern über Schwule auch - ja eigentlich sogar weniger.
Außerdem hat mich dieses Buch gar nicht so wegen seiner "homosexuellen Handlung" fasziniert, sondern eher wegen all dem drum rum. Diesem Familienwahnsinn und dieses teilweise sehr weisen Phrasen und Erkenntnissen, welche man dem Buch entnehmen kann.
Ich finde, dieses Buch ist eines der besten Bücher überhaupt und wer es nicht liest, ist einfach selbst Schuld!

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Obwohl Phil homosexuell ist, behandelt dieses Buch so viele andere Themen, dass es eindeutig nicht nur etwas für Leute ist, die gerne ein Buch darüber lesen möchten. Eigentlich ist es für jeden etwas, der ein wenig an Phils außergewöhnlichen Leben teilhaben möchte.
Das empfholhene Alter entspricht 12-16 Jahren, aber ich finde, man kann dieses Buch durchaus auch lesen, wenn man schon älter ist, weil es das besondere Etwas besitzt, dass man auch Erwachsenen wirklich nicht vorenthalten sollte.

Für mich gibt es wirklich kein Buch, dass mich auf ähnliche Weise stark beeindruckt hat, wie dieses Buch. Geht es euch ähnlich?
Lasst es mich wissen!
Jules :)

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