Donnerstag, 8. August 2013

Ruf mich bei deinem Namen (André Aciman)

Hey hey!

Heute geht es um den Roman "Ruf mich bei deinem Namen" von André Aciman, welcher bei dtv erschienen ist und 285 Seiten umfasst.
Handeln tut er von zwei Jungen, die in einem Sommer ihre Liebe zueinander etndecken.
Das Buch ist ein einfacher Liebesroman, welcher allerdings durchaus erotisch angehaucht ist.


Beschreibung:

Elios Eltern nehmen in jedem Sommer einen Studenten auf, der bei ihnen ungestört lernen kann. Dieses mal ist es Oliver, welcher in Elio schon nach kurzer Zeit in ein regelrechtes Gefühlschaos stürzt.
Auch Oliver geht es nicht anders und nach und nach entsteht zwischen ihnen ein Spiel, in welchem sie sich mehr und mehr annähern. Es beginnt ein Sommer voller Leidenschaft.

Meine Meinung:

Wenn dieses Buch eines kann, dann einen verzaubern. Sei es das Spiel der Jungs zwischen Annäherern und Distanzieren, die Beschreibung der Gefühle, die in den Jungen toben und des Begehren, das man förmlich selbst beim Lesen spüren kann - man kann sich der Geschichte nicht mehr entziehen.
Zudem besticht das Buch durch seine poetische, kluge Sprache, die das Buch zwar anspruchsvoll macht, aber für ein intensives Leseerlebnis sorgt.
Natürlich kann man kritisieren, dass alles ein wenig klischeehaft abläuft, aber warum sollte man? Selbst mit den Klischees, ist es dennoch ein wunderbares Buch, welches man durchaus lesen sollte.
Nur der Schluss stößt mir immer wieder bitter auf. Er ist einerseits so perfekt und andererseits so gar nicht das, was man sich erhofft. Von einem wirklichen Happy End möchte ich nicht sprechen.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Dieses Buch empfehle ich mehr Erwachsenen oder zumindest schon älteren Jugendlichen, die auf die Volljährigkeit zugehen, einfach, weil es recht anspruchsvoll geschrieben ist und man sich erst einmal in die Sprache einfinden muss, ehe man das Buch genießen kann. Zudem kommen darin auch homoerotische Aspekte vor, die mich das Buch zumindest ab 14/15 Jahren empfehlen lassen. Eine offizielle Altersbegrenzung habe ich allerdings nicht gefunden.
Wie gesagt ist eher für Leute geeignet, die sich auch mit einer anspruchsvolleren Sprache auseinandersetzen wollen und die auch nicht zwigend ein Happy End ersehen.
Wem das egal ist, dem kann ich das Buch aber nur empfehlen!

Was sagt ihr zu dem Buch?
Seid ihr begeistert oder haltet ihr es mit denen, die der Meinung sind, das Buch besitzt zu viele Klischees und eine allzu naive Liebesgeschichte?
Grüße, Jules :)

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