Dienstag, 30. Juli 2013

Will & Will (John Green / David Levithan)

Hallo!!! :)

Der heutige Roman ist eine Zusammenarbeit von John Green und David Levithan, nennt sich "Will & Will" und erschien bei cbt. Er besitzt 378 Seiten und lässt sich im Genre Jugendbuch einordnen.
Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei dem Buch um zwei Jungs, die beide Will heißen, und deren Weg sich eines Tages kreuzt.


Beschreibung:

Will Grayson ist 17 und über beide Ohren in seine Mitschülerin Jane verknallt. Das will er sich allerdings nicht eingestehen.
Der andere will Grayson ist ebenfalls 17, schwul aber nicht geoutet und verknallt in seine Internetbekanntschaft Isaac.
Beide können sie mit ihren Problemen nicht wirklich umgehen, bis sich ihr Weg eines Abends schneidet.

Meine Meinung:

Ich weiß nicht warum, aber David Levithans Bücher gehen mir persönlich ziemlich gegen den Strich. Auch in diesem Buch ist alles wieder auf  heile Welt getrimmt. In der Schule gibt es wie immer kaum Probleme - so läuft es nur leider im echten Leben nicht!
Und dann will man zwar auf die Homosexualität des einen Will eingehen, theamtisiert sie dann aber bei dem anderen Will seinem besten Freund Tiny, der so ziemlich der Inbegriff aller Schulen-Klischees sit.
Überhaupt ist dieses Buch voller Klischees gepackt, was ich einfach nur schade finde, weil man mit der Grundhandlung sicher ein gutes Buch hätte daraus machen können.
Was wieder ein großes Thema ist: Freundschaft. Was an sich gut ist, aber ich frage mich, warum man dann unbedingt ein Buch über Schwule schreiben will, wenn diese genauso gut von Heteros ersetzt werden könnten.
Unterm Strich ürde ich es so sagen: Wer Kitsch und Klischees sucht, der wird sie hier finden!

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Da es ein Jugendbuch ist, unterliegt es keiner Altersbeschränkung und kann ab 12 Jahren gelesen werden, da es keine sexuellen Komponenten enthält.
Als Zielgruppe würde ich primär Fans von John Green und David Levithan nennen, aber natürlich ist es auch für alle anderen, die gerne realitätsferne Bücher über die - nicht immer ganz so heile - Welt eines Teenagers lesen wollen, bestens geeignet.

Ich weiß, dass die Rezension sich total von denen abhebt, die man sonst zu diesem Buch findet. Ich frage mich wirklich, warum mich so ein Buch nicht anspricht, wo es doch scheinbar sonst jeden anzusprechen scheint...
Fandet ihr es gut? Was hat euch denn daran gefallen? Welchen Zauber hat dieses Buch auf euch gehabt, der bei mir irgendwie nicht angekommen ist?
Und lobt das Buch nur jeder, obwohl es eigentlich ziemlich schlecht ist?
Naja... vielleicht bekomm ich ja eine Antwort darauf. Bis morgen dann, Jules :)

Kommentare:

  1. Also als John Green "Fan" (und David Levithan ist auch mit dabei) war das Buch ein MUSS. Und mir hats gefallen wie alle anderen Bücher von ihm. Warum weiß ich selbst nicht so genau. Vielleicht weil mich das Thema Homosexualität nicht persönlich betrifft.
    Und mal ehrlich in sehr vielen Büchern strotzt es nur so vor Kitsch und Klischees. Aber Geschmäcker sind verschieden und es ist doch okay, dass du es nicht mochtest.
    LG merry

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    1. Da hast du Rechts. Es gibt mehr Bücher, die nur aus Kitsch und Klischee zu bestehen scheinen. :D Aber leider find ich, dass dadurch gerade bei jungen Schwulen vielleicht eine zu opitmistische Sicht der Dinge entstehen könnte. Es ist eben einfach nicht so, dass es z.B. an einer Schule alle akzeptieren werden - auch nicht im 21. Jahrhundert, obwohl es so langsam ja mal Zeit dafür wäre.
      Aber klar, wenn es einen nicht selbst betrifft, kann man da sehr uneingenommen an die Sache gehen und das ist ja auch irgendwie schön.

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