Samstag, 27. Juli 2013

Ich dich auch nicht (Sacha Sperling)

Hey hey :)

Das heutige Buch nennt sich "Ich dich auch nicht" von Sacha Sperling und erschien bei Piper. Er umfasst 212 Seiten und handelt von Sacha, einem Jungen aus guten Hause, der von Augustin in einen Sog aus Alkohol, Drogen und Sex gezogen wird.


Beschreibung:

Sacha stammt aus guten Hause und hat alles, was man sich wünschen kann: Er ist beliebt und verwöhnt. Als er jedoch Augustin kennenlernt, gibt es etwas an diesem Jungen, dass ihn nicht mehr los lässt. Und so taucht er immer mehr in eine Welt aus Alkohol, Drogen und Sex und kann dieser nicht mehr entkommen.
Immer mehr ist er auf der Suche nach sich selbst und entfernt sich dabei nur immer mehr von seinem wahren Ich.
Auch dreht sich alles um Augustin, vor dem er cool dastehen möchte und deshalb Mädchen aufreißt, als wäre es ein Sport - obwohl er eigentlich nur Augustin selbst möchte.

Meine Meinung:

Ehrlich gesagt ist es mir unverständlich, warum so viele Leute dieses Buch so sehr loben.
Ich finde, darin sind viel zu viele Elemten einer zerütteten Gesellschaft eingebaut, so dass das Buch von Klischee zu Klischee stolpert und einfach nichts auslässt. Man kann nun natürlich sagen, dass es die Leute wachrüttelt will, allerdings brauche ich nur aus dem Fenster stehen, um der Realität ins Auge zu blicken und muss dafür nicht extra dieses Buch lesen.
Auch wirkt es auf den Leser absolut unbefriedigend, weil Sacha einfach alles tut, nur nicht das, was richtig ist und weil diese ganze Geschichte rund um die Begierde von Augsutin einfach total fehl am Platz wirkt. Es ist, als hätte man es noch schnell mit eingebaut, um noch einen Punkt mit abzudecken, der Sacha so sehr in seine Verzweiflung und Sinnsuche stürzt. Man wollte hier provozieren und das ist auch gelungen. Für mich persönlich war man aber zu verbissen darauf fixiert, so dass das Buch unterm Strich eigentlich totaler Quatsch ist.
Und obwohl Homosexualität durch die Liebe zu Augustin eigentlich in diesem Buch vorhanden ist, wird sie doch kaum thematisiert. Ebenso hätte Augustin ein Mädchen sein können, es hätte sich genauso in die Geschichte einbauen lassen, was nur wieder zu dem Schluss führt, dass man damit nur ein weiteres Element abdecken wollte, um das Buch so skandalös wie nur möglich zu machen.

Altersbeschränkung/Zielgruppe:

Auch, wenn ich in diesem Bereich eigentlich keine persönliche Meinung einfließen lassen möchte, so muss ich doch sagen, dass ich dieses Buch nur Leuten empfehlen kann, die darauf abzielen, ein Buch über einen zerütteten Jugendlichen zu lesen, der einfach kein Klischee auslässt.
Allen Leuten, die - wie ich - das Buch lesen wollten, weil sie dachten, ein Buch über Homosexualität in Händen zu halten, rate ich ab.
Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Ich würde es ab 14 Jahren empfehlen.

Was sagt ihr denn zu dem Buch?
Findet ihr, ich habe es zu stark kritisiert oder würdet ihr zustimmen?
Freu mich auf eure Meinung!
Jules :)

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